Robe mit dem T1 beim Ghent Jazz Festival 2019 in Ghent

Die Künstler auf der Hauptbühne des Ghent Jazz Festivals wurden von 86 Robe Moving Lights mit einem raffinierten Lichtdesign begleitet – darunter 35 des brandneuen T1.

  • © Louise Stickland

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Das Lichtdesign auf dem diesjährigen Ghent Jazz Festival wurde von Bart Weyts von L& Stage Services entworfen – das Unternehmen war für die technische Produktion, also Licht, Audio und Video, verantwortlich.

Die Veranstaltung fand in einer attraktiven Umgebung von De Bijloke in Belgien statt, einer charismatischen historischen Stätte, welche einst als Krankenhaus genutzt wurde und heute das Ghenter Musikzentrum beherbergt. L&L Stage Services ist seit einigen Jahren in der technischen Produktion der Hauptbühne tätig. In diesem Jahr hat das Unternehmen im Hinblick auf dieses und andere Projekte die T1s von Robes Benelux-Vertriebshändler Controllux gekauft und damit den ständig wachsenden Mietbestand an Robe-Moving-Lights erweitert – mittlerweile liegt dieser Bestand bei 650 Robe-Scheinwerfern.

Der Robe T1 als stiller Begleiter

Bart Weyts wollte die T1s von Robe deshalb einsetzen, weil sie still arbeiten und dadurch perfekt für ein Event dieser Art geeignet sind. Die Jazzperformance bietet oft sehr intensive Momente des „Pin Drop“ – das Ambiente könnte hier möglicherweise durch das Dröhnen und Surren eines sich bewegenden Lichts ruiniert werden. Außerdem haben Jazzkünstler ein fein abgestimmtes Gehör und ihr Publikum reagiert tendenziell empfindlicher auf aufkommende Nebengeräusche. Stille ist also definitiv eine Tugend und Bart Weyts ist von den Robe T1 begeistert.

Zusätzlich zierten 29 Robe Spiiders und 22 LEDWash 600 das Rigg, welches auf Danny Nolans Design für Sting basierte. Andere bekannte Stars beim Jazz Festival waren Jamie Cullum, Rymden, Diana Krall, Joan Baez sowie auch Gregory Porter, Mulatu Astatke, Melissa Aldana und Big Whoop – aber auch viele andere, die den Jazz der Superlative aus der ganzen Welt widerspiegeln.

Die Scheinwerfer wurden auf drei Deckenbindern positioniert, die leicht schräg (hinten am niedrigsten) über der Bühne angebracht waren – auf dem vorderen Träger wurden ebenfalls Scheinwerfer in Position gebracht, wobei die LEDWash 600 auf zwei 90-Grad-Bindern über dem Publikum liefen.

In diesem Jahr befand sich die Hauptbühne unter einer neuen halboffenen Zeltdachkonstruktion. Das Beleuchtungskonzept erfüllt nicht nur alle Anforderungen von Sting, sondern soll auch die große Vielfalt der Künstler umfassend abdecken.

Die Gründe für den Einsatz von Robe T1

Andere Hauptgründe – abgesehen vom geräuschlosen Betrieb – für den Kauf der T1s sind Leistung und Helligkeit, aufgrund der Tatsache, dass viele Festivals wie dieses veranstaltet werden, bei denen 70% des Tageslichts vorhanden sind. Außerdem haben sie eine gute Tastenbeleuchtung und können flexible Effekte zusätzlich zur allgemeinen Beleuchtung erzeugen.

Der allererste Auftrag für den T1 war eine BMW-Einführung – das Ghent Jazz Festival war der zweitgrößte Auftrag für die Robe Moving-Lights.
„Es ist ein sehr schönes Inventarstück“, kommentierte Bart Weyts. „Es ist auch in den gesättigtsten Farben hell und alles an dem Gerät ist von hoher Qualität.“ Gleichzeitig kaufte L&L weitere 36 Spiiders für den allgemeinen Lagerbestand. „Sie arbeiten ständig und sind auch kontinuierlich gefragt – wir konnten sie nicht schnell genug in unser Lager bringen“, kommentiert Bart.

Das Ghent Jazz Festival

Auf der Hauptbühne waren während des 10-tägigen Festivals etwa vier oder fünf Künstler pro Tag zu Gast, sodass das Rigg für alle gut funktionieren und mehrere Basen abdecken musste. Bart wollte speziell LED-Leuchten für die Veranstaltung verwenden und L&Ls Beitrag war es, die CO2-Bilanz so gering wie möglich zu halten. Der Hauptleiter und Betreiber für die Hauptbühne war Kristof van Mensel von TCF, der einen ChamSys MQ500 verwendete. L&L setzte an den Showtagen eine Crew von sechs Personen ein.

Gleichzeitig mit der Belieferung von Ghent Jazz 2019 bediente L&L am Eröffnungswochenende vier weitere Events mit technischer Produktion – unter anderem auch mit Moving-Lights von Robe.