Robe bei den Namibia Annual Music Awards 2018

Produktionsdesigner und technischer Leiter Micky Lehr wollte mit seinem Team bei den NAMAs 2018 für alle einen wirklich spektakulären Eindruck hinterlassen. Dafür kombinierte er die besten namibischen Talente und Ressourcen, ergänzte noch ein paar handverlesene Mitarbeiter aus dem benachbarten Südafrika – und schon war eine beeindruckende Mischung aus Ideen und Phantasie gegeben, um eine grandiose Show zu gewährleisten.

Zum ersten Mal wurde Kurt du Preez gebeten, die Beleuchtung für die größte und höchst profilierte Musikshow in Namibia zu entwerfen. Rund 140 Robe Moving Lights standen hierfür auf der Bühne des Dome in Swakopmund im Vordergrund. Diese wurden von den führenden namibischen Firmen dB Audio und Mikel-Jes Productions sowie MJ Event Gear aus Johannesburg geliefert. All diese Vermietungsspezialisten haben Robe als ihre primäre Moving-Light-Marke verpflichtet.
Eventplus leitete die technische Produktion und künstlerische Leistung für den Kunden, NAMA Executive Producer Tim Ekandjo, dem Hauptsponsor und Mobilfunkbetreiber MTC sowie Jandre Louw von Rockstar Television.

Die NAMAs 2018 wurden live im nationalen namibischen Fernsehen übertragen und die Zuschauer sahen die Arbeit und Kreativität einiger der besten und talentiertesten Künstler, Interpreten und Musikproduzenten in 24 verschiedenen Kategorien – durchsetzt mit 12 einzigartigen Live-Showcases. Es war eine lebhafte Show und Kurts Aufgabe bestand darin, die Veranstaltung mit dieser Stimmung und Energie zu beleuchten. Unterstützt wurde er hierbei von einem enthusiastischen Live-Publikum und einem, von Micky kreierten, LED-Set, welches dafür sorgte, dass die Lightshow vor der Kamera großartig aussah.

Der Look der Show nahm eine Ablenkung von großen, quadratischen LED-Flächen und präsentierte stattdessen eine kreative, aber ebenso digitale und aufregende Umgebung mit LED-Blöcken – über, um und hinter dem Performance-Bereich positionert.
Ein 15 Meter breiter und fünf Meter langer LED-Hintergrund war in drei Abschnitte unterteilt, um die Künstlereintritte auf die Bühne zu ermöglichen und auch in verschiedene Formationen wechseln zu können, um die Gesamtästhetik zu variieren.
Es gab auch drei rechteckige Kastenbinder in der Luft, die im Bühnenbereich liefen, eine entlang der Mitte und zwei an den Seiten, ebenfalls mit LED gefüllt. Der Raum wurde dadurch verlängert und das LED-Surround-Bild vervollständigt – dadurch sah es weniger einheitlich und viel interessanter aus.

Kurts Robe-Leuchten mussten mit einer ganzen Leuchtkraft der Inhouse-Technik konkurrieren, weshalb er sich für einige der derzeit leistungsstärksten Lichtquellen von Robe lighting entschied:
Zwölf BMFL-Spots wurden in 15 Meter Höhe positioniert und mit langen, intensiven dramatischen Strahlen durchschossen – ein wahrer Augenschmaus für das Publikum! Vier BMFL-Blades wurden verwendet, um vier verschiedene Bereiche auf der Bühne zu beleuchten, 24 Spiiders, die das Hauptpaket für die Rück- und Deckenbeleuchtung bildeten, wurden so positioniert, dass sie mühelos die gesamte Bühne beleuchten konnten. 18 als Backlight-Wash und sechs am vorderen Bühnenbereich sowie im VIP-Lounge-Bereich und dem Moderatorbereich.

Die 50x LEDBeam 100s wurden in zehn Reihen von fünf auf Traversen arrangiert, die für glitzernde, wabbelige Effekte auf der Bühne verwendet wurden, welche sich hervorragend als Back-of-Kamera-Candy eignen.
16 miniPointes und 16x LEDWash 300 wurden rückseitig auf Traversen-Totems positioniert, auch für Beam-Effekte und alternativ gewinkelte Kamera-Candy. Kurt punktete 12x Pointes um das Rigg, sechs über dem Lounge-Bereich und sechs über den Moderatoren, die alle direkt in die Kamera schossen, wobei ihre funky Effektpalette gut sichtbar war. Die einzig anderen Leuchten auf der Bühne für die Show waren 64x LED PARs.

„Es war ein total ‚lustiges’ Rigg“, schwärmte Kurt, der all diese Vielseitigkeiten brauchte, um das große Line-Up der namibischen Live-Acts abzudecken, welche die Preisverleihungen während der vierstündigen Marathon-Übertragung unterstreichen. Die Beleuchtungsaufgabe bestand darin, maximale Vielfalt und Dynamik aus dem Rigg zu erhalten und sicherzustellen, dass jeder Akt eine individuelle Styling- und Lichtbehandlung hatte. Es war mit dieser langen Show wichtig, dass niemand an „visueller Müdigkeit“ litt. Übrigens wurde die Lightshow über zwei grandMA2 Lichtkonsolen gesteuert.

Eine weitere Herausforderung bestand darin, dass alle Abteilungen gut organisiert sein mussten. Die nächste große Stadt war die Hauptstadt Windhoek, so dass jede „last minute“-Beschaffung eine 700 km lange Rundreise durch den Staub und die glühende Hitze der namibischen Wüste mit sich brachte. Da sich Eventplus und Micky Lehr nun seit 2015 mit den NAMAs beschäftigen, lief diese grundlegende Vorbereitung äußerst reibungslos.
Micky hatte auch die Kontinuität des gleichen kleinen Kernproduktionsteams wie in den letzten drei Jahren, einschließlich seines Sohnes Max Lehr, der seit 2016 Regie führt und in diesem Jahr zusätzlich die Rolle des Produktionsleiters übernahm. Er arbeitete eng mit seinem Assistenten Dylan Jowett zusammen, der als Standortkoordinator fungierte. Seit 2015 ist Jessica Newton technische Produzentin der NAMAs.
Außerdem erklärte Micky, wie der Prozess von den ersten Kundengesprächen und Ideen ausgeht, die er an Bord mitnimmt und gemeinsam bei der Umsetzung dieser Konzepte in praktischen und durchführbaren Designkonzepten unterstützt.

Man versucht so weit wie möglich, die NAMAs zu einem „all namibian event“ zu machen, was mit ausgezeichneten Beziehungen zu den beiden wichtigsten Verleihfirmen des Landes, dB Audio und Mikel-Jes, verbunden ist.
Aufgrund der Größe und des Ausmaßes dieses Events gibt es jedoch immer noch einen Ausrüstungsdefizit jedes Jahr, so dass es notwendig ist, Mietkits und ausgewählte Know-how von SA anzufordern – daher liefert MJ einige zusätzliche BMFLs, alle MA2-Steuerungseinheiten plus einige Traversen, Motoren und Controller. Andere, kleinere Lieferanten aus Namibia und Südafrika wurden ebenfalls herangezogen, um die vollständigen Ausrüstungsspezifikationen zu vervollständigen.

Dies war Kurts erste Arbeit in Namibia, obwohl SA ein Nachbar ist. Eine Erfahrung, die er sehr genossen hat, besonders die immer noch stark europäisch geprägte Kultur in Swakopmund, die 1892 von deutschen Siedlern gegründet wurde.

Mit Kurt am FOH war der Toningenieur Fried Wilsenach und Jesaya Johannes der AV- und Videoingenieur, während Adam Kirby Monitore mischte und alles Audio auf der Bühne in Schach hielt. Die NAMAs sind die größte Veranstaltung im namibischen Unterhaltungskalender und es besteht ein enormer Druck sicherzustellen, dass sie eine hervorragende Qualität und die Erwartungen erfüllen.
„Das Ziel ist immer, ein cooles und stilvolles Schaufenster für namibische Künstler zu schaffen, das mit jeder großen internationalen Musikpreisverleihung mithalten kann“, schloss Micky ab.

Eventplus ist dafür bekannt, spannende und herausragende Events zu veranstalten. Ein Teil ihres eigenen Auftrages besteht darin, jedes Jahr die Produktionsdisziplinen herauszufordern und die Teams so zu motivieren, dass jeder aus der Erfahrung lernen und wachsen kann. Das Wissen und Verständnis für ein so großartiges Spektakel wird erweitert und kann sicher sowie korrekt nach den internationalen Standards durchgeführt werden.


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