RIVAGE PM7 bereist die Welt mit Tenor Helmut Lotti

Da die Nachfrage nach dem digitalen Mischsystem RIVAGE PM7 von Yamaha weiterhin stark ansteigt, wird es nun für Tourneen spezifiziert. Die Welttournee des belgischen Tenors Helmut Lotti ist eine der ersten, bei der die PM7 wirklich global wird – begleitet von einem NEXO-Audiosystem.

Auf der fünfmonatigen Tour hat Lotti sein letztes Album „Soul Classics In Symphony“ mit Shows in Österreich, Belgien, Deutschland, Skandinavien, Südafrika und der Schweiz beworben. Der Audioverleih der Tour ist Revolution Event Support, dessen Besitzer Bart Faut auch gleichzeitig der Produktionsleiter und Front of House-Ingenieur ist.

Für diese Tour gab Bart eine Yamaha RIVAGE PM7-Monitorkonsole mit einem CL5-FoH-Mischton an. Für die E/A sorgen die Racks Rio3224-D2 und Rio1608-D2. Der NEXO-PA ist eine Mischung aus geflogenen und gestapelten Geo S12 und Geo M6 mit LS18- und RS18-Subs. Lotti wird durch das Golden Symphonic Orchestra unterstützt – eine 22-köpfige Band.

„Als wir die Tour planten, hatten wir das Gefühl, dass es besser wäre, alle auf In-Ear-Monitoren zu haben. Die Anzahl der benötigten Stereomischungen war jedoch größer als die der 32 Datenbusse eines CL5“, sagt Bart. „Ich habe das mit Stef de Pooter von Yamaha besprochen und er hat uns von der RIVAGE PM7 erzählt, die zu dieser Zeit unter NDA stand. Wir waren sofort überzeugt und wussten, was dieses System für uns tun kann. Ich war schon immer großer Fan von Yamaha-Konsolen – wir haben immer noch eine PM3500 im Lager. Aufgrund der Yamaha-Klangqualität, der Benutzerfreundlichkeit und der Zuverlässigkeit wussten wir, dass die RIVAGE PM7 die Konsole war, die wir brauchten.“

Bart fährt fort: „Es ist die ideale Monitorkonsole für diese Produktion, dank der großen Anzahl von Eingängen, der Anzahl der Sends und der nahtlosen Kompatibilität mit Dante. Die Onboard-Plugins sind perfekt, um jeden Performer einen sehr angenehmen Sound zu bieten.“

Wie zu erwarten, ist Lotti sehr genau bei der Qualität seines In-Ear-Sounds. Die PM7 hat sichergestellt, dass er während jeder Show glücklich über den Sound ist. „Er liebt den Sound absolut“, erklärt Bart. „Mit einer Yamaha-Konsole auf Monitoren ist er immer zuversichtlich, dass es so klingt, wie er es möchte – die PM7 hat die Messlatte jedoch noch höher gelegt.“

Die Tour war die erste Erfahrung des Monitoringenieurs Kristof Haagdoren mit dem RIVAGE PM7. Er fand es sehr einfach, in den Workflow dieser Konsole zu finden. „Ich liebe die Klangqualität und die Benutzerfreundlichkeit des PM7. Mit acht Inserts pro Kanal ist es sehr flexibel und das Kopieren von Mix-Busses mit oder ohne Sends ist für das Mischen von Monitoren äußerst nützlich“, sagt Kristof begeistert. „Die eingebauten FX-Racks sind sehr gut und die Onboard-Kompressoren gefallen mir.“

Im FoH sorgt der CL5 dafür, dass Lottis Stimme warm und natürlich klingt und sich perfekt in die Musik einfügt. „Wir versuchen einen möglichst breiten Klang zu erzeugen, bei dem jedes Instrument seinen Platz hat und ausreichend transparent ist, jedoch für Helmuts Publikum insgesamt eine relativ geringe Lautstärke aufweist. Und das, ohne dabei die Intensität der Show zu opfern“, erklärt Bart.

Für die Messe in Hamburg bedeuteten begrenzte Flying Limits, dass ein spezielles PA-Setup erforderlich war, das aus einem zentralen Cluster aus Geo S12 und einem LS18 (flankiert von Geo M6, mit geschliffenem Geo S12/LS18) bestand. Dies zeigte, wie vielseitig das Audiopaket der Tour, inklusive des RIVAGE PM7 von Yamaha, sein musste. „Hamburg war ein typisches Beispiel dafür, warum wir ein sehr flexibles System brauchen. Die Kombination von Yamaha und NEXO ermöglicht es uns, den idealen Soundplan zu erstellen, um eine hundertprozentige Abdeckung des Publikums zu gewährleisten – und die kann an jedem Veranstaltungsort unterschiedlich sein“, meint Bart.

Ein weiterer wichtiger Faktor auf der Tour war, wie einfach das System eingerichtet werden kann und, falls nötig, Ausrüstung vor Ort dazu gemietet werden konnte. „Dank des Dante-Netzwerks kann man Multichannel-Audio leicht an den Veranstaltungsorten übertragen, ohne sich um Timing oder Netzwerkprobleme kümmern zu müssen. Es funktioniert einfach. Wir gehen von der Konsole A-D zu den NXAMP-Eingängen, die sich vollständig innerhalb von Dante befinden. Dies macht einen großen Unterschied in der Klangqualität und in der Benutzerfreundlichkeit“, sagt Bart überzeugt.
„Yamaha und NEXO sind auch eine sichere Wahl für Vermietungen vor Ort, sodass wir leicht zusätzliche Ausrüstung hinzufügen können, wenn wir sie brauchen.“


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