Projection-Mapping von URBANSCREEN bei Idomeneo Oper

Projection-Mapping - die passgenaue Projektion auf reale Objekte - ist eine Technik, die in der Medienkunst in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt wurde. URBANSCREEN ist international als einer der Urheber und Innovatoren dieser Technik bekannt ...

Projection-Mapping - die passgenaue Projektion auf reale Objekte - ist eine Technik, die in der Medienkunst in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt wurde. URBANSCREEN ist international als einer der Urheber und Innovatoren dieser Technik bekannt. Das Bremer Kreativunternehmen implementiert mit der visuellen Gestaltung der Oper "Idomeneo" am Theater Bremen erstmalig die neue Kunstform im Theaterraum. Gerade durch diese Zusammenlegung beider Gewerke konnte eine technische und ästhetische Lösung erarbeitet werden, die das Projection-Mapping tief in die darstellende Bühnenkunst integriert und dadurch zu bisher noch nicht dagewesenen Erzählformen und Bühnen-Ästhetiken führt. Die Oper wird somit zu einer konsequenten innovativen Mischung aus Medienkunst und darstellender Kunst. Durch die komplette Eindeckung des Bühnenbildes mittels Hochleistungsprojektoren und durch die exakte Anpassung der Videobilder an das vorhandene Bühnenbild verschwindet das Video optisch in der Bühne. So können die Oberflächen des Bühnenbildes mit Farben und Texturen versehen werden, ohne dass das Video sich als eigenständiges »Videobild« zu erkennen gibt.
Im Zentrum aller kreativen Überlegungen des Videodesigns steht eine komplexe Technologie aus Software und Hardware – die gesamte Inszenierung wurde mit Wings VIOSO von AV Stumpfl programmiert, die Wiedergabe erfolgte über Stumpfl Media Engines – die im gemeinsamen Systemverbund erst eine passgenaue Projektion ermöglichen. So wird ein komplettes virtuelles Abbild der Bühnensituation in einem 3D-Programm nachgebaut. Über exakt positionierte Projektoren können diese Abbilder wieder zurück auf das reale Objekt übertragen werden. Die Gestaltungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, sind sehr umfangreich und an kein physisches Limit gebunden. Das komplette Potential digitaler Effekte steht der Bühnengestaltung zur Verfügung. Die Premiere fand am 27.03.2011 statt. Ab dem 7. Oktober wird die überaus erfolgreiche Inszenierung wieder in den Spielplan des Theater Bremen aufgenommen.

www.avstumpfl.com