Painting with Light bei der Produktion von Zoo of Life dabei

Painting with Light hat eine lebendige, originelle visuelle Lichtshow für „Zoo of Life“ produziert, eine Inszenierung von Luc Stevens zur Feier des 175 Jahre alten Antwerpener Zoos. Diese Inszenierung findet in der neuen Queen Elizabeth Hall in Antwerpen, Belgien, statt.

Das Team der Genker Kreativpraxis wurde von Luc Peumans geleitet, der Projektleiter von PWL, Wouter Verhulst, kommentiert:
„Normalerweise hätten Sie vielleicht zwei Wochen Zeit, um eine Produktion in dieser Größenordnung und mit diesem Ehrgeiz zu organisieren – aber wir hatten nur drei Tage und Nächte!“
Unter Berücksichtigung dieser zeitlichen Einschränkung besteht das Set größtenteils aus digitalen szenischen Elementen und wurde in Zusammenarbeit mit Carla Janssen Hofelt entworfen.

Die Arbeit von Painting with Light beinhaltete auch das Bearbeiten von speziellem Videomaterial, das von Mathieu Marck von Arendsoog aus dem Zoo gedreht wurde. Kombiniert wurde das Material mit neuen grafischen Inhalten von Sina Sohn von Painting with Light, Jos Claesen und Arthur Claesen. Alles wurde komprimiert und auf einen Verkleidungsserver programmiert.
Luc Peumans entwarf die Beleuchtung und das Unternehmen lieferte Licht- und Videosteuerung für die Show. Hierbei handelt es sich um eine ansprechende zeitgenössische Geschichte über den Zoo und die Liebe und Loyalität zwischen Tieren und Menschen – zusammen mit einer freiwilligen Besetzung von rund 600 Personen, die sich professionellen Schauspielern auf der Bühne anschlossen.

Aufgrund des außergewöhnlich engen Einstiegs und technischen Zeitplans, nutzte Painting with Light die Möglichkeit der 3D- und VR-Visualisierungsmöglichkeiten des 4x4-Servers. Diese wurden speziell für Pre-Production-Szenarien mit dem Designer-Dongle entwickelt. So wurde es Luc Stevens ermöglicht, lebensnahe VR-Visualisierungen zu sehen, welche die kompletten digitalen Szenerie-Setups für die gesamte Performance darstellen, bevor es richtig losgeht. Die Produktion ist auf diese und auch viele andere Arten dadurch einzigartig.

Mit den Visualisierungswerkzeugen war es möglich, dass auch Videoinhalte im Painting with Light Studio an die genauen Anforderungen von Luc Stevens angepasst und bearbeitet werden konnten. Durch das geringe Zeitfenster vor Ort für die Beleuchtung und Videoprogrammierung wäre es unmöglich gewesen, es auf eine andere Weise auf die gleiche Ebene zu bringen. Die digitale Szenerie verfügt über einen großem 8-mm-LED-Bildschirm im Bühnenbereich, zwei vier Meter hohe Längsseiten mit Bühnentiefe, zwei LED-Treppen und eine Reihe von Videotafeln, die an drei Strukturbögen über der Bühne des Theaters angebracht wurden.

Es wurde ein Pepper’s Ghost-Effekt für eine Szene erstellt, wobei ein 30K-Panasonic-Laserprojektor verwendet wurde, der auf einen speziellen Gitterstoff projizierte, um ephemere holographische Bilder eines Gorillas und eines Okapis zu erstellen. Zusätzlich zu der enormen Flexibilität, die das Video-Set in die Produktion mit einbringt, hätte ein passender traditioneller szenischer Ansatz einfach nicht in dem zugeteilten Zeitrahmen gebaut werden können.

Mathieu Marcks Aufnahmen haben auch einige bekannte Antwerpener Wahrzeichen aus der und um die blühende Hafenstadt und den Handelsknotenpunkt eingefangen. Der gesamte Video-Content wurde von Katleen Selleslagh, Painting with Light, programmiert. Die Beleuchtungsanlage umfasst rund 130 Scheinwerfer, darunter 24 Martin Viper Performances, 36 Viper Profile, 64 Phlippo URC 210 LED Wash und 12x URC Zoom LED Latten. Diese wurden über eine, von Ivar van Dijk programmierte und betriebene, grandMA2-Konsole gesteuert.

Jede Vorrichtung, jeder Scheinwerfer, muss extrem hart arbeiten und mehrere Aufgaben erfüllen können – daher wurden die Leuchten wegen ihrer Vielseitigkeit von Luc Peumans ausgewählt, welcher seine Fähigkeiten unter Beweis stellte und auf der Bühne mehr Dynamik und Drama inszenierte.
Die Beleuchtung erforderte einen sorgfältigen Abgleich mit dem Video – ein schwieriges Unterfangen, bei dem Lucs umfangreiche Erfahrung in der Arbeit mit digitalen Landschaften von unschätzbarem Wert war. In den Bögen über der Bühne befinden sich hunderte von Dekor-LEDs, die ebenfalls über die Lichtkonsole gesteuert werden. Sie akzentuieren die Form und Architektur des Veranstaltungsortes und wirken besonders in einigen Szenen, wie dem Antwerpener Bahnhof, äußerst brillant. Für den technischen und kreativen Erfolg der Produktion waren auch der Produktionsleiter von Painting with Light, Jeroen Vinck, und der Bühnenmanager von Zoo of Life, Koen Beliën, verantwortlich.

Luc Peumans äußert sich:
„Wir sind alle sehr stolz darauf, Teil dieser Produktion zu sein. Es ist sehr aufregend, in diesem fantastischen neuen Raum zu arbeiten und mit einem so beliebten und ikonischen Wahrzeichen wie dem Zoo zu kooperieren. Es gab eine Menge Kameradschaft, und trotz der vielen Herausforderungen war jeder aus allen Abteilungen vereint und entschlossen, etwas wirklich Besonderes und Unvergessliches zu produzieren.“

Die Beleuchtungselemente der Show wird von der führenden belgischen Verleihfirma Phlippo Productions und von Pixelscreen geliefert.


www.paintingwithlight.be