Oasis mit MIDAS XL8 und XL4 auf World Tour

Beim Start der europäischen Konzertreihe der Oasis World-Tour 2008/09 ist auch Midas dabei – mit XL8- und XL4-Konsolen.

Top-Tontechniker vertrauen auf analoge und digitale Konsolen von Midas. Aktueller Beweis: die Oasis-World-Tour 2008/2009. Während Monitor-Mixer Nahuel Gutierrez auf das digitale Flaggschiff Midas XL8 Live Performance System schwört, vertraut Cheftechniker Bruce Johnston auf seine altbewährte Midas XL4. Die von Britannia Row bereit gestellten Systeme begleiten die gesamte Europa-Tournee der britischen Brit-Rock-Legenden.

Der 27-jährige Gutierrez ist sozusagen mit Digital-Konsolen aufgewachsen. Er sieht seiner Premiere mit der XL8 erwartungsfroh entgegen: „Endlich kann ich analogen Sound mit einer Digitalkonsole herstellen. Ich mixe seit zehn Jahren, davon aber nur die ersten drei Jahre mit analogen Systemen. Bis jetzt habe ich noch keine Digitalkonsole gefunden, die den echten, analogen Sound mitbringt – geschweige denn den typischen Midas Sound“.

Mit der XL8 ist Gutierrez in der Lage, seine Einstellungen nach jeder Show zu speichern und sie für den nächsten Auftritt zu bearbeiten. Das Ergebnis ist eine stetige Perfektionierung:  „Ich habe relativ langsam angefangen“, sagt er, „mit 35 Inputs und ungefähr 20 Abmischungen. Mittlerweile bin ich bei 56 Inputs und 38 Abmischungen – für eine sechsköpfige Band! Ich kann jetzt zum Beispiel alle Keyboards abmischen und auf zwei Kanäle legen. So habe ich die Kontrolle über alle Keyboards mit nur einem Fader, und falls irgendjemand mehr Keyboards braucht: kein Problem! Trotzdem hat der Keyboardspieler individuelle Kanäle und der Submix wird an alle – außer ihm – weiter geleitet.“


Cheftechniker Johnston gehört bereits seit 1997 zum Oasis-Tour-Tross. Er hat mit einer Midas XL4 angefangen und später verschiedene Digitalkonsolen getestet. Für die jetzige Tour kehrt er zu den analogen Klängen der XL4 zurück. „Oasis ist die perfekte Band dafür – die letzten Alben klangen schließlich alle sehr ungeschliffen und rauh, da konnte ich einfach nicht mit einer Digitalkonsole ankommen.“ So sei er gespannt gewesen, wie sein persönliches Comeback ausfallen würde. Es war euphorisch, wie er sagt: „Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht, um 100 Prozent besser.“ Und er sagt auch warum: „Die Digitalkonsolen haben mich immer ein bisschen vom Mixen abgelenkt, da ich so damit beschäftigt war, Knöpfe zu drücken und Monitore zu überwachen. Der Sound wurde da zur Nebensache. Außerdem hat mir das Schlagzeug digital immer Probleme bereitet. Mit der XL4 musste ich nur die Kick Drum aufdrehen, und da war es wieder da: Wumms! Das Schlagzeug, mit genau dem Sound, der mir vorschwebt.“

 

www.midasconsoles.com