Neues digitales Mischpult von Lawo auf der IBC 2008

In einer Weltpremiere stellte Lawo auf der diesjährigen IBC in Amsterdam sein neues digitales Mischpult „crystal“ vor.

Das crystal zählt zu einer neuen Generation von digitalen Audio-Mischpulten, die sowohl für den Einsatz im Sendestudio als auch für Schnittplatz-Anwendungen entworfen wurde. Dabei beeindruckt die Konsole mit durchdachtem Bedienkomfort und frischem Design – und das alles in einem Preissegment, das jedem Broadcaster die Investition in professionelles Equipment erlauben dürfte. Durch eine überschaubare Anzahl an Bedienelementen und Displays ist die Bedienoberfläche sehr übersichtlich, was eine kurze Einlernzeit und sichere Arbeitsabläufe garantiert – auch wenn die Benutzer häufig wechseln. Um Installationszeiten kurz zu halten - und somit Kosten zu sparen - wird das crystal mit einer Reihe von Konfigurations-Templates ausgeliefert, die Standardanwendungen abdecken und so einen direkten Einstieg ermöglichen. Sollte eine weitere Anpassung an die Arbeitsabläufe des Anwenders nötig sein, so ist auch dies durch die weitere Konfigurierbarkeit des crystal möglich.

 

Mit einem Einstiegspreis von 6.000 Euro bietet das crystal nicht nur die Möglichkeiten eines umfassend ausgestatteten 4-Fader Mischpultes, sondern darüber hinaus eine integrierte Kreuzschiene mit bis zu 288 I/Os, weitreichende Konfigurierbarkeit sowie Möglichkeiten der Vernetzung mit anderen Mischpulten und Kreuzschienen. Das crystal System besteht aus der Bedienoberfläche - einer Auf-Tisch-Konsole, und der Base Unit – einem 1 HE / 19-Zoll–Gerät, welches sowohl die I/Os und die Signalverarbeitung als auch das Steuersystem beherbergt. Beide Geräte werden per CAN Bus (CAT5 Kabel) verbunden, einer gut zu handhabenden und verlässlichen Schnittstelle für Echtzeit-Anwendungen.


Die Bedienoberfläche ist in fünf verschiedenen Versionen von 4 bis 16 Fadern erhältlich. Sie besticht durch ihr hochwertiges, kompaktes Design mit einem Chassis komplett aus Aluminium. Durch das flache Gehäuse – es ist nur 3 cm hoch - wirkt das crystal eher wie modernes Desktop-Equipment und kaum noch wie ein konventionelles Mischpult, wodurch es sich gut in repräsentative Regien, Studios, Journalistenbüros etc. einpasst, ohne extra in den Tisch eingelassen werden zu müssen. Dies ist ein großer Vorteil hinsichtlich der anfallenden Installationszeit und Kosten.


Eine weitere Stärke des crystal ist seine DSP-Ausstattung mit EQs, Dynamics (Compressor, Expander, Gate), Limiter und Delay, ebenso wie die Logikprogrammierung zur Steuerung der Abhöranwahl, Konferenzschaltungen, Rotlicht, etc.. Neben dem Stand-Alone-Betrieb kann das Mischpult auch mit anderen Systemen vernetzt werden, z.B. zum Ressourcen-Sharing und für andere systemübergreifende Funktionen wie Sendeschaltung, Kommando, Übertragung von Steuerungsdaten usw.. Auch die Anbindung von Radio-Automationssystemen ist unkompliziert möglich.

 

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