Neue Drahtlosanlage von Sennheiser für Volksoper Wien

Die Volksoper Wien ist ein Repertoire-Haus. Das bedeutet: Jeden Tag ein anderes Stück, jeden Tag eine andere Mikrofonierung. Eine Herausforderung für die neue Drahtlosanlage von Sennheiser.

Das Unternehmen Sennheiser stattete die Volksoper Wien mit einer neuen Drahtlosanlage aus. Seit Dezember 2014 sind 24 Kanäle der Digital-9000-Serie im Einsatz. Sie ersetzen analoge Sennheiser-Drahtlostechnik.

Martin Lukesch, Leiter der Ton- und Medientechnik der Volksoper Wien, sagt: „Die Koexistenz zwischen analoger und digitaler Funkstrecke ist problemlos, wir setzen nach wie vor beides gleichzeitig ein, wenn es die Kanalzahlen erfordern“. Die Volksoper Wien ist ein Repertoire-Haus, in dem jeden Tag das aufgeführte Stück wechselt; mikrofonierte Produktionen müssen daher an die neuen Drahtlossysteme angepasst werden. Laut Herstellerangaben führt die weniger aggressive Signalentzerrung und höhere Dynamik zu einer deutlichen Verbesserung des Klangeindrucks – auch für das Publikum.

Shootouts zwischen Herstellern

Bevor sich die Entscheidungsträger für das neue System aussprachen, hatten Shootouts zwischen Produkten verschiedener Hersteller stattgefunden. Die digitalen Funkstrecken verhielten sich ähnlich wie die analogen Geräte: Im Einzel- oder Zweikanalbetrieb war angeblich kaum ein Unterschied zwischen den einzelnen Herstellern erkennbar. Sobald viele Kanäle gleichzeitig im Betrieb waren, änderte sich dies. Die Volksoper entschied sich für Sennheiser, weil das Digital-9000-System die Anforderung der hohen parallelen Kanalzahl erfüllte.

In der Volksoper Wien legt man Wert auf Betriebssicherheit, sodass die Sender im Long-range-Modus betrieben werden. Zudem verfügt jeder Empfänger über eigene Antennen. Die Digital-9000-Serie von Sennheiser baute man im laufenden Spielbetrieb ein.

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