Midas XL8 erobert den Broadway

Der Klassiker „A Tale of Two Cities“ von Charles Dickens feiert jetzt am New Yorker Broadway. Die New Yorker Theater Sound Spezialisten von Sound Associates spezifizierten dafür ein Midas XL8-System.

„It was the best  of times, it was the worst of times...“ – so beginnt Charles Dickens’ Klassiker „A Tale of Two Cities“ (Eine Geschichte über zwei Städte). Der Roman über die Revolutionszeiten des ausgehenden 19. Jahrhunderts in Paris und London wurde jetzt von Jill Santoriello als Musical für die Theaterbühne umgearbeitet. Um die Aufführung auch akustisch zu einem Genuss zu machen, vertraut der New Yorker Theater Sound Spezialist Sound Associates auf eine Midas XL8 Konsole.


Die Zusammenarbeit von Sound Associates mit dem Midas Flaggschiff hat die Messlatte für digitales Sound Design um einiges höher gelegt. Sound Associates waren immerhin die ersten, die die XL8 für eine Theater-Tournee einsetzten („Sister Act“); zusätzlich kam die Konsole bei den Sommerkonzerten der New Yorker Philharmonie und der Metropolitan Opera im Central Park zum Einsatz. Doch kein Wunder, denn Wallace Flores von Sound Associates war bei der Entwicklung der XL8 eng involviert. So hat der renommierte Sound-Profi von Beginn an mit dem Midas-Digitaldesign-Team zusammengearbeitet, um später die außergewöhnlichen Fähigkeiten der Konsole bei High-End-Konzerten zu testen.

Wallace Flores über das Broadway-Debüt des Systems: „Die XL8 bietet eine ganze Palette an Show Sound Features, mit denen sich Ablauf und Hardware Logistik rationalisieren lassen – und zwar bei exzellenter Audio-Qualität und Signal-Flexibilität. Die POP- und VCA-Groups zum Beispiel sind extrem hilfreich – kein anderes digitales System auf dem Markt schafft es, den kompletten Kanal zu liefern. „A Tale of two Cities“ hat ein 17-köpfiges Orchester und 35 kabellose Mikrophone. Angefangen bei der Kompression der Eingangskanäle verfügen wir über vier verschiedene Algorithmen, mit denen wir einzelne Stimmen oder Instrumente zu jeder beliebigen Zeit während der Show hervorheben können. Einmal zugewiesen, sind sowohl die Gruppen als auch individuelle Eingänge über eine farbige Taste direkt zugänglich, anstatt wie üblich unter Layern oder Seiten vergraben zu sein. Das können Kanaleinstellungen und Gruppen sein, und/oder sie können direkt auf der Matrix liegen. Mit den VCAs können wir die Pegel jeder Stimme und jedes Instruments in jeder Gruppe kontrollieren und halten: alles ganz einfach per Tastendruck. Zusätzlich zu dieser Flexibilität kann jeder Systemtechniker oder Designer mit Hilfe einer isolierten Bediensektion jeden anderen Kanal erreichen, um die Dynamik, die Gates oder jeden anderen Parameter des Audiosignals auszubalancieren oder zu verändern – und das, ohne dabei dem Mischtechniker in die Quere zu kommen. Es läuft alles nahtlos und vor allem schnell.“

„Mit den internen Effekten können wir nahtlos Hall, Delay, Multiband-Kompression, etc. von Szene zu Szene modifizieren“, so Flores weiter. „Die gesamte Show hat ungefähr 85 Szenen, und diese Reduzierung der Szenen ist ein weiterer Vorteil der POP und VCA Gruppen, die uns in dieser Konstellation eine Szene in der Szene herstellen lassen. Wir haben die Freiheit, schnell und genau jegliches Signal im Netzwerk zu variieren oder wie bei einer Kreuzschiene ein- oder mehrfach zu verbinden und sicherzustellen, dass alles dort landet, wo es hingehört. Die Show ist Song für Song programmiert, oft mit diversen Cues pro Szene, egal ob für ein kabelloses Mikrofon, einen Orchesterwechsel oder Soundeffekte.“

 

www.midasconsoles.com