Medallienregen bei der FIS Alpine Ski WM 2011

Vom 7. bis 20. Februar fand in Garmisch-Partenkirchen die alpine Ski-Weltmeisterschaft des Internationalen Ski Verbandes (FIS) statt, über 100 000 Besucher erfreuten sich vor Ort an den „Festspielen im Schnee“ ...

Vom 7. bis 20. Februar fand in Garmisch-Partenkirchen die alpine Ski-Weltmeisterschaft des Internationalen Ski Verbandes (FIS) statt, über 100 000 Besucher erfreuten sich vor Ort an den „Festspielen im Schnee“. Neben spektakulären Rennen war für die Ski-Fans ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm geboten: So wurden auf der zentralen „Medal Plaza“ im Michael-Ende-Kurpark nicht nur die Medaillen-Gewinner geehrt – auch zahlreiche Top-Bands wie Ich + Ich, Culcha Candela, Christina Stürmer und DJ Ötzi boten im Herzen der Stadt mitreißende Shows vor bis zu 4.000 Zuschauern.

Wie schon das Ski-Weltcup-Finale 2010 an gleicher Stelle standen sowohl Wettkämpfe wie auch die gesamte Organisation unter besonderer Beobachtung: München bewirbt sich derzeit gemeinsam mit Garmisch-Partenkirchen als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele in 2018. Somit war die Herausforderung nicht nur für die Athleten, sondern auch für das gesamte Organisationskomitee und alle Dienstleister groß. Alle wollten sich von ihrer besten Seite zeigen. Selbstverständlich galt das auch für das Team von TC Showtechnik aus Weilheim, das für die Licht- und Tontechnik unter anderem auf der Medal Plaza verantwortlich zeichnete.

Im Mittelpunkt des Beschallungskonzepts stand das kompakte XLVC Line Array von Electro-Voice. Martin Schulze, zusammen mit Stefan Rehthaler Geschäftsführer bei der oberbayerischen Rental-Company: „Wir haben das System zunächst mit EVs Line-Array Simulationssoftware LAPS geplant und so das optimale Set-Up für die Veranstaltung ermittelt. Selbst kritische FOH-Techniker mancher Bands waren mit dem System überaus zufrieden.“ Das Main-Array auf der Medal Plaza bestand pro Seite aus zwölf EV XLD 281 Cabinets, die mit XCS 312 Cardioid-Flugbässe für noch druckvollere tiefe Mitten ergänzt wurden. Für das tieffrequente Low-End kamen unter der Bühne zwölf Xsub-Bässe zum Einsatz. Um die Performance auf der Bühne des 4.000 Besucher fassenden Areals überall gleichmäßig gut zu übertragen, kamen für die Zuhörer ganz vorne sowie links und rechts von der Bühne insgesamt acht Electro-Voice XLE-Lautsprecher als Near-, In- und Out-Fill zum Einsatz. Angetrieben wurden die XLD-Hangs über 16-Kanal Amp-Racks, die sich aus je zwei Electro-Voice CPS 4.10- und einem CPS 8.5-Amp zusammensetzten. „Damit konnten wir jeweils drei Stacks aktiv auf drei Wegen anfahren, wodurch sich ein wesentlich differenzierterer Sound erzielen ließ", erklärt Schulze. Die Subwoofer wurden über EV TG 7 Amps angetrieben; für das  Bühnen-Monitoring wurden Side-Fills aus den bewährten Electro-Voice MT2 Bässen in Kombination mit PX 1122 Tops sowie PX 1152 Wedges aufgeboten, CP 3000S-Endstufen sorgten für den Antrieb. Als Controller dienten zwei mit FIR-Drive-Technologie ausgestattete Electro-Voice NetMax N8000-1500, mit denen – Dank Anbindung über das Electro-Voice IRIS-Net – jederzeit punktuell ins Sound-Geschehen eingegriffen werden konnte. Martin Schulze schätzt den NetMax N8000-1500 aber nicht nur wegen der Klangbearbeitungsmöglichkeiten, sondern auch in Sachen Routing: „Ich kenne kein Gerät, mit dem man kreativer arbeiten kann. Damit lässt sich wirklich die perfekte Matrix bauen.“

Nicht nur die Ansprüche an die technische Umsetzung, auch die  Anforderungen an das eingesetzte Material waren bei der Ski-WM extrem hoch. Selbst bei widrigsten äußeren Bedingungen und Temperaturschwankungen von über 20 Grad Celsius gab es Schulze zufolge keinerlei Ausfälle: „Die Systeme von Electro-Voice haben einmal mehr bewiesen, dass sie gegenüber Kälte, Regen, Schnee und Eis absolut unanfällig sind."

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