Martin Garrix startet mithilfe von Robe lighting ANIMA-Konzept

Der niederländische DJ Martin Garrix lancierte sein neues Live-Performance-Konzept „ANIMA“ mit zwei hochkarätigen Hi-Energy-Abenden im Amsterdamer RAI. Unterstützung erhält die Show dabei von Scheinwerfern aus dem Hause Robe.

Der Beleuchtungsdesigner von Garrix, Gabe Fraboni, hatte erneut die Chance, ein spektakuläres neues visuelles Erlebnis zu schaffen. Dieses können die Fans von Martin Garrix in den nächsten zwölf Monaten weltweit genießen.
Dies geschah mit fast 300 Robe-Moving-Lights: 80x MegaPointes, 166x Spikies und 52x LEDBeam 150s.

Gabe verwendet Robe für all seine Entwürfe und kommentiert: „Robe ist momentan meine Standardmarke für sich bewegendes Licht! Die Produkte sind so vielseitig und das Sortiment so vielfältig, dass es alles erfüllt, was ich brauche.“

Wieder einmal arbeitete Gabe Fraboni eng mit dem Szenedesigner Bart Straver und dem Designer von VJ/Video-Inhalten Lorenzo de Pascalis in einer einfallsreichen und kreativen Produktion zusammen, die atemberaubende Ergebnisse hervorbrachte und dafür sorgte, dass die Shows von Garrix zu den Besten in der Welt der Dance-Musik gehören.

Während sich die Show letztes Jahr ausschließlich mit der Asymmetrie beschäftigte, wollte Gabe dieses Jahr etwas ganz anderes – hat aber auch einige Kontinuität, wie den industriellen Look bewahrt. Auf Wunsch des Künstlers blieb das zentrale LED-Pluszeichen direkt hinter der DJ-Kabine erhalten. Diese Form wollte Gabe über das Rigg wiederholen, diesmal jedoch mit der Harmonie und dem Gleichgewicht der Symmetrie.

Um dies zu bewerkstelligen, war es ein weiterer wichtiger Faktor, das Publikum in die Action mit einzubeziehen – es sollte die Besucher in die Show hineinziehen und sie zu einer eindringlichen und vollständig vierdimensionalen Erfahrung machen, statt einer passiven Betrachtung aus Sicht des Publikums.
Während im letzten Jahr der „Repeat“-Effekt durch die physische Anordnung der Traversen und der Beleuchtungskomponenten der Bohranlage erzielt wurde, führte Gabe dieses Mal eine Automatisierung ein, um Echos und Wiederholungsmuster zu akzentuieren. Ein Konzept, das Symmetrie erfordert, jedoch absolut dynamisch ist.

Das Gitter
Das Raster der MegaPointe/LED-Pods über der Menge wurde mit 30 der Robe MegaPointes erstellt, die jeweils mit einem einzelnen Cyberhoist-Moter für Auf- und Abbewegungen ausgestattet wurden. Von Unlimited Productions wurde das Automatisierungssystem geliefert, welches von Produktionsleiter Bert Kelchtermans stammt.
Die Kette und die Kabel für jeden Cyberhoist waren in einem eigens entworfenen Aluminium-Teleskoprohr untergebracht, das sich ausdehnte und zusammenzog, wenn der Hebezug die MegaPointes anhob oder absenkte – und das bis zu 5,5 Meter über den Köpfen des Publikums.

Die Oberseite einer jeden Hebevorrichtung wurde mit einem 3x 3 Meter großen 3,9-mm-LED-Bildschirm mit einem Spalt in der Mitte des Aluminiumrohrs verkleidet. Die Ausgangsposition befand sich zehn Meter über dem Boden.

Gänsehaut-Moment
Die Reaktion des Publikums, als die MegaPointes zum ersten Mal von den Pods kamen, war phänomenal – „ein echter Gänsehaut-Moment“, beschrieb Gabe.
Da diese 30 Leuchtkörper über die gesamte Umgebung verteilt waren und sich dynamisch bewegten, konnte Gabe fast augenblicklich von einer massiven unpersönlichen Arena in eine intime Club-Umgebung wechseln. Es war ein extrem starker visueller Effekt, der auch die Architektur des Raumes veränderte, verdrehte und verbog.

„MegaPointes können so viele verschiedene Visualisierungen realisieren“, sagt Gabe. „Diese 30 Geräte, kombiniert mit denen auf dem Haupt-Rigg und der Automation haben für jeden Song von Martin Garrix ein anderes Licht und eine andere Stimmung erzeugt.“ Die MegaPointes waren aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer kompakten Abmessungen ideal für diese spezielle Aufgabe geeignet.
Gabes ursprüngliche Inspiration für die Entwicklung dieses Gittereffekts waren Andi Watsons kürzlich für Radiohead auserlesene Entwürfe, die in einem ganz anderen Konzept eingesetzt wurden – aber genauso gut funktionierten.

Auch war Gabe immer wieder von den architektonischen und strukturellen Visionen und dem Ansatz der Arbeit von Mark Fisher und Stufish beeindruckt, die sich stetig weiterentwickeln und unglaubliche Bühnenbilder erschaffen. „ANIMA“ zum Leben erwecken zu können, hat Gabe als „kreativ belebend“ empfunden.

Zurück zum RAI-Gig auf die Bühne: Eine 52 Meter breite und neun Meter hohe LED-Wand definierte den Bühnenbereich. Davor waren auf jeder Seite Strukturen angeordnet, die drei vertikale Positionsstreifen für die Spikies bereitstellten – sie wiederholten die Form der „Plus“-Videoskulptur.
Oberhalb und unterhalb des Hauptteils dieser Videowand befanden sich zehn MegaPointes und zehn Stroboskope zur Silhouettierung und Akzentuierung der Tiefe des Performancebereichs. Der Rest der MegaPointes wurde auf drei konzentrischen Bogenträgern über der Bühne montiert.

Im Haus befanden sich die LEDBeam 150 zwischen den LED-/MegaPointe-/Cyberhoist-Pods. Sie sorgten für zusätzliche Effekte, fantastische Lichtstrahlen, mehr Interaktion mit dem Publikum und sorgten für eine gute Beleuchtung – was für den YouTube-Stream von Vorteil war. Neben den Robe-Scheinwerfern wurden 76x LED-Blitze, 100x 1-fach-Blenden und 21x 4-fach-Jalousien entworfen, die alle vom Lichthersteller Focus/RentAll zur Show geliefert wurden. Auch waren 30 Laser in die RAI-Show integriert, die von Laser Image aus den Niederlanden zur Verfügung gestellt wurden.

Gabe bediente die Show mit zwei grandMA2 Full-Size-Konsolen und einer Leuchte, die ebenfalls die Pangolin-Lasersteuerung auslöste. Lorenzo kontrollierte einen Resolume- und Notch-VFX-Server zur Steuerung von Videoinhalten und Kameras. Gabe und Lorenzo arbeiten eng zusammen, um die Live-Visuals der Show zu gestalten: Die Farben, Texturen und Bewegungen zwischen Video und Beleuchtung sollen zu einer nahtlosen visuellen Welt zusammengebracht werden, die gemeinsam mit dem Zauber von Martin Garrix eine wirklich intensive Zuschauererfahrung bietet.

Seit drei Jahren setzt Gabe Robe-Produkte ständig bei seiner Arbeit ein. „Die Produkte sind unglaublich! Das Unternehmen ist wirklich darauf eingestellt, was der Markt – und insbesondere die Lichtdesigner – wollen und brauchen. Sie bewegen sich mit der Zeit und produzieren kontinuierlich hervorragende innovative Produkte, welche die Messlatte höher legen, zuverlässig und preiswert sind. Die allgemeine Service-Seite des Unternehmens weltweit ist ebenfalls wirklich beeindruckent.“

Die Martin Garrix „ANIMA“-Show wird bis Ende des Jahres unterwegs sein – mit Robe über die in Lateinamerika und Asien vor Ort gelieferten Spezifikationen. Ab März 2019 werden Garrix und sein talentiertes und leidenschaftliches Kreativteam in Europa und in den USA arbeiten.


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