LiveAudio beschallt NDR-Open-Air mit PA von Martin

Das Publikum des diesjährigen NDR-Klassik-Open-Airs hat Puccinis Oper nicht nur vor der Bühne erlebt. Auch in der Public-Viewing-Zone setzte Sounddesigner Hentschel Systeme von Martin Audio ein.

Das zweite NDR-Klassik-Open-Air fand im Juli 2015 statt. Giacomo Puccinis Oper „La Bohème“ stand auf dem Spielplan. Im Maschpark von Hannover kam hierzu ein Martin-Audio-MLA-System zum Einsatz. 20.000 Opernfans sahen die Veranstaltung. Sie wurde nicht nur live präsentiert, sondern auch bundesweit im NDR-Fernsehen und via NDR-Livestream.

Für das Sounddesign war erneut Georg Hentschel von LiveAudio event technic verantwortlich. Die Dienstleistungsfirma aus Braunschweig gehört in Deutschland zu den Martin-Audio-MLA-Nutzern der ersten Stunde, auf die Beschallung klassischer Events hat sie sich spezialisiert. Im vergangenen Jahr hatte LiveAudio auch das erste NDR-Klassik-Open-Air mit einem MLA-System beschallt.

Haupt-PA mit zwölf MLA-Modulen

Die Haupt-PA bestand aus zwei geflogenen MLA-Systemen mit je sechs Modulen und je einem MLD-System als Downfill seitlich. Diese wurden durch ein Paar MLX-Subbässe ergänzt. Pro Seite standen unter dem Array zwei MLX-Module, die unter der PA gestapelt waren. Zusätzliche Bässe befanden sich unter der Bühne. Sechs weitere Martin-Audio-W8LMD-Downfills wurden für die Nahfeld-Beschallung eingesetzt und aktiv angetrieben durch ein XTA-Signal-Processing und Crest-Audio-Endstufen.

Da in diesem Jahr die Zuhörerfläche durch eine Bestuhlung erweitert wurde, musste das System eine horizontale Breite von 135 Grad aufweisen. Die zwei geflogenen MLA-Compact-Systeme, bestehend aus sechs Modulen, wurden zur Erweiterung nach außen eingesetzt. Georg Hentschel sagte: „Diese Lösung für eine deutlich erweiterte horizontale Abstrahlcharakteristik funktioniert tatsächlich und das MLA und MLA Compact haben erwiesenermaßen perfekt harmoniert“. Als Mischpulte kamen eine DiGiCo-SD7- am FoH sowie eine DiGiCo-SD10-Konsole für das Monitoring auf der Bühne zum Einsatz.

Maschpark in drei Zonen unterteilt

Für die Videowand in der Public-Viewing-Zone abseits des Konzerts hatte Hentschel das System zuvor eingemessen und den Maschpark mit Lautsprechern in drei Zonen unterteilt. Diese waren mit drei geflogenen MLA-Mini-Systemen ausgerüstet.

Die Kanadierin Kery-Lynn Wilson dirigierte das Orchester der NDR-Radiophilharmonie. Auch der Johannes-Brahms-Chor Hannover sowie der Mädchenchor Hannover beteiligten sich an der Veranstaltung.

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