LED-Facelift für die Hauptfassade der Autostadt durch eFour

eFour, die sich auf Medien- und Lichtlösungen im Architekturbereich spezialisiert haben, lieferte der Autostadt in Wolfsburg mit einer LED-Medienfassade ein neues Eingangsportal im Rahmen der Movimentos Festwochen 2011 ...

eFour, die sich auf Medien- und Lichtlösungen im Architekturbereich spezialisiert haben, lieferte der Autostadt in Wolfsburg mit einer LED-Medienfassade ein neues Eingangsportal im Rahmen der Movimentos Festwochen 2011, die am 29. Mai zu Ende gingen. Die nach Kundenvorgaben entwickelte und umweltverträgliche Medienfassade auf dem KonzernForum – einem der Hauptgebäude der Autostadt -  hieß die Besucher schon von weitem mit einem bewegten Movimentos-Schriftzug willkommen. Für die neue Installation gab es dabei drei wichtige Vorgaben: sie sollte in der Lage sein, die ursprüngliche Neon-Installation zu simulieren, sich so unauffällig wie möglich in die bestehende Fassadenstruktur integrieren und den Grundsätzen der ökologischen Nachhaltigkeit entsprechen. “Die Autostadt suchte eine LED-Lösung auf der Basis professioneller Videosteuerung und -technik, die sich unauffällig in die existierende architektonische Struktur integrieren lässt” erläutert Claas Ernst, eFour’s Gründer und CEO. “Man forderte eine Installation mit uneingeschränkter Möglichkeit der professionellen Videosteuerung als auch hohe Qualität von Farbwiedergabe und -überblendungen, um die bestehende Stahl/Glas-Fassade in eine moderne Medienfassade zu verwandeln.”

eFour entwickelte daraufhin eine speziell für dieses Projekt konzipierte LED-Lösung auf Grundlage von insgesamt mehr als 800 Metern diffuser LED-Röhren mit Videoansteuerung, welche dann auf einer Fläche von über 2.000 Quadratmetern angeordnet wurden. Alle LED-Röhren wurden in projektspezifischen Längen gefertigt, um selbsttragend die Höhe der vorhandenen Glasmodule der Fassade auszufüllen. Durch die vertikale Anordnung und Verteilung der LED-Röhren über die gesamte Fassadenfläche ergab sich ein niedrig auflösendes und großes Video-Display, welches mit abstrakten visuellen Effekten, Farbverläufen, aber auch mit Text und Videografiken bespielt werden konnte. Um eine der wichtigen Design-Kriterien – die Reproduzierbarkeit der originalen Neon-Installation – zu erfüllen, wurde die Vielzahl an LED-Pixeln mit einem diffusen runden Profil abgedeckt, welches homogen von innen ausgeleuchtet wurde und somit die Röhre wie Neon aussehen ließ. Durch die speziell designten Montageklemmen und Kabelabdeckungen und vor allem die Beschaffenheit der LED-Röhren mit exakt übereinstimmenden Merkmalen in Bezug auf Oberflächenbehandlung und Farbgebung der bereits existierenden Stahl-Fassadenkonstruktion ergab sich eine transparente Integrationen in die bestehende Fassade. In Übereinstimmung mit den Vorgaben der Autostadt hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit in allen Bereichen spart die LED-Medienfassade darüber hinaus insgesamt über 70 Prozent der Energie- und Wartungskosten verglichen mit der ersetzten Neon-Installation.

Die Autostadt ist automobiler Themenpark, Auslieferungszentrum, Erlebniswelt, Veranstaltungsraum, Technikwelt, Automobilmuseum und außerschulischer Lernort zugleich. Sie begrüßt jährlich zwei Millionen Besucher in einem Ambiente aus Kunst, Architektur und Design inmitten einer 25 Hektar großen Parklandschaft.

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