Lawo mit neuem Software-Release 4.0 für mc² Serie

Erweiterte Funktionalität und neue grafische Umgebung rationalisieren Workflow.

Das neue Release 4.0 bietet einen vollständig neuen Surround-Kanal, über den alle Surround-Signale bis 7.1 von einem einzigen Fader gesteuert werden, der mit allen Parametern verlinkt ist, inklusive Metering mit AES-Farben. Das bedeutet einen riesigen Fortschritt in der Arbeit des Toningenieurs bei der Arbeit mit Surround Sound. Mit der Reveal-Funktion können Slaves temporär auf die Bedienoberfläche gelegt werden, wodurch einzelne Kanäle im Mix eingestellt werden können. Aux-Busse können ebenfalls in Surround gesetzt werden. Das Aux-Panning folgt nun dem Main-Panning oder kann von der System Page aus gesperrt werden. Es ist außerdem möglich, Surround-Kanäle innerhalb der Signal List Page oder über die Channel Configuration Page zu konfigurieren. Ein umfangreicher Überblick wird dadurch erreicht, dass der dazugehörige Surround Channel Master auf der Channel Configuration Page und den Kanal-Displays dargestellt wird.


Das neue Hyperpanning von Lawo ist ein weiteres bedeutendes Feature des Release 4.0, welches das Panning bei der Arbeit mit Surround Sound vereinfacht. Vier neue Panning Parameter erlauben die intuitive und umfassende Steuerung von Mono, Stereo und Surround-Quellen beim Mischen in ein Surround-Zielformat. Hyperpanning wird immer mit Surround-Bündeln verwendet. Alle Kanäle des Bündels können mit einem einzigen Drehgeber bearbeitet werden. Depth-, Front Width- und Back Width-Parameter können zusätzlich für die Anpassung des Surround Image eingesetzt werden. Hyperpanning ist das ideale Werkzeug für moderne HD-Produktionen in 5.1. Platzieren Sie das Surround-Bündel – eine Mikrophonierung oder eine Ausspiel-MAZ – mit einem Drehgeber an jede beliebige Position und drehen sie die unterstützenden Stereomikrophone an die gewünschte Position. Detailliertes Metering in AES-definierten Farben ermöglicht einen perfekten Überblick über den Surround-Kanal. Offsets für alle Parameter können mithilfe der Reveal-Funktion ausgeführt werden.

Die bedeutendsten Entwicklungen des Release 4.0 finden sich beim überarbeiteten Main Display. Das Layout kann vollständig an die Produktion angepasst werden. Durch die Kombination von durchgängig angezeigten Modulen im DSP-Kanal mit anwenderkonfigurierten Bereichen zeigt das neue Main Display nun aktuelle Informationen zur Bedienung. Wenn einer von zwei Detailbereichen, beispielsweise Panning, auf Sense gesetzt werden, so zeigt das System automatisch das Modul an, das der Toningenieur gerade anfasst. Da alle Drehgeber auf Berührung reagieren, fokussiert sich der Sense-Bereich auf das gerade verwendete Modul. Die Parameter können über die Maus oder über Zahleneingabe geändert werden. Das Channel Display besitzt nun eine Anzeige für den Kanalnamen oder das User/Inherited Label für die ersten und zweiten Layer, einen besseren Überblick über die Gain Reduction und es zeigt Labels anstatt Nummern für die VCA-Zuordnung an.


Das neue Release 4.0 beinhaltet einen neu konzipierten VCA, der nun alle Module und Parameter verlinkt und sich wie ein analoger VCA mit nicht-automatisierten Slave-Fadern benimmt. Es gibt zwei Möglichkeiten, um Module im VCA mit dem Surround Master zu verlinken: Absolute, wobei Slave-Parameter den Einstellungen des Masters folgen und Änderungen am Master die Slaves beeinflussen; und Relative, wobei sich die Slave-Parameter relativ (mit Offset) zum Master verhalten. Mit seinem umfassenden Konzept beinhaltet das Release zusätzliche Funktionen und Parameter wie On Master/Off Master-Schalter, Apply on Assign, Restore, Relative fader/LEDs und Invert.

 

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