K-array-Installation im Palazzo Vecchio in Venedig

Einen besonderen Platz des Palazzo Vecchio nimmt der „Saal der 500“ ein – selbst in einer Kunst- und Architekturmetropole wie Florenz. Der größte und bedeutendste Raum des alten Stadtparlaments hat eine bewegte Historie und beherbergt Wandgemälde von Leonardo Da Vinci sowie von Michelangelo. Um den alten und neuen Meistern im „Saal der 500“ die nötige Ehre zu erweisen, setzten die Integratoren von Expomeeting auf eine festinstallierte K-array-Beschallung – bestehend aus Kobra-Linienstrahlern und Thunder-Subwoofern.

Vor einigen Jahren bildete der „Saal der 500“, neben diversen Konzerten und Vorträgen, auch die Bühne für die Weltpremiere der Dan Brown-Verfilmung „Inferno“ mit Tom Hanks. Bei einem derart geschichtsträchtigen Raum legt man höchsten Wert auf optische Integrität – das System musste also in der Lage sein, den riesigen Saal mit einer möglichst geringen Zahl an Beschallungssystemen optimal abzudecken. Im Saal kommen insgesammt acht Kobra-KK102 2“-Linienstrahler und zwei KMT18 18“-Subwoofer zum Einsatz.

Dabei stellte der ernorme Nachhall die größte Herausforderung dar. Dieser wird durch die riesigen Fresken an den Wenden und der enormen Deckenhöhe „begünstigt“ und stellt somit ein Hindernis dar. Herkömmliche Lautsprecher hätten hier zu starken, ungebremsten Reflexionen und einer Verringerung der Sprachverständlichkeit beigetragen.

Das Kobra-System von K-array garantiert mit seinen direkt nebeneinander verbauten Konustreibern eine phasenkohärente und sowohl im Nahbereich wie auch auf größere Entfernung fokussierte, einheitliche Wiedergabe mit minimalen Verzerrungen. Der Winkel der vertikalen Schallfeldabdeckung lässt sich je nach Anwendung flexibel anpassen – dies nutzte Expomeeting, um die Decken- und Bodenreflexionen im „Saal der 500“ deutlich zu reduzieren und die Schallenergie gezielt auf das Publikum auszurichten. Bereits in der Simulation der Schallverteilung wurde dieser Vorteil klar ersichtlich.

Daniele Michi, Systemdesigner und K-array-Produktspezialist, zum Aufbau des Kobra-Systems:
„Wir haben die Kobra-KK102 als jeweils drei Meter hohe Zeilen konfiguriert und an beiden Seiten der kleinen Empore platziert. Auf diese Weise minimieren wir nicht nur den Nachhall im Saal, sondern können gleichzeitig die gesamte Raumtiefe auf einer Länge von rund 50 Metern abdecken.“

Im tieffrequenten Bereich erhalten die KK102 Unterstützung von den beiden aktiven KMT18 Subwoofern, die ebenfalls die Kobra-Linienstrahler antreiben und dem Wunsch der Auftraggeber nach einer möglichst einfachen und funktionalen Installation entsprachen. Die restlichen beiden KK102 Linienstrahler wurden von Expomeeting zu Monitoring-Zwecken für Gastredner und Musiker verwendet und in vertikaler Konfiguration hinter dem Hauptsystem installiert.

„Nachdem sie mit der Beschallung des Saal der 500 beauftragt wurden, dachten die Projektleiter von Expomeeting sofort an die Kobra-Linienstrahler von K-array.“, so Mochi. „Und sie sollten Recht behalten, denn auch die Verantwortlichen des Palazzo Vecchio sind überglücklich mit dem Ergebnis und sehen sämtliche ihrer Anforderungen erfüllt."


www.k-array.com