HD-Ü-Wagen von SIVision mit einem Lawo mc²66 ausgestattet.

Seine Flügel ausgefahren hatte am 20. August diesen Jahres der neue HD-Ü-Wagen der Firma SIVision aus Ismaning, der beim Red Bull Air Race in Budapest seine Feuerprobe bestand.

Für die Ausstattung der Tonregie kam für SIVision nur ein Pult in Frage: das mc²66 von Lawo. Dabei waren für Imre Sereg, dem Inhaber und Geschäftsführer von SIVision, zwei Faktoren von entscheidender Bedeutung: die Bedienphilosophie und die Sicherheit des Systems. So sei das Arbeiten mit dem mc²66 schnell und intuitiv. Die redundante Routerkarte im mc²66 HD Core trage zur Verlässlichkeit bei, die bei einer Live-Übertragung unbedingt von Nöten ist. Außerdem sei das mc²66 von Lawo im Bereich Ü-Wagen weit verbreitet, ja es habe sich sogar zu einem Standard in diesem Bereich entwickelt.

 


Das mc²66 verfügt über 56 Fader (24-8-24) und 192 DSP-Kanäle, die Routerkarten über jeweils 8.192 Koppelpunkte. Als Schnittstellen stehen 20 MADI-Ports und 128 AES-Ein- und Ausgänge zur Verfügung. Drei Stageboxen sorgen für die direkte Anbindung der Audiodaten per Glasfaserkabel – „eine wichtige Voraussetzung für HD, weil man sich eine weitere Verbindung sparen kann“, erläutert Imre Sereg. Und weist auch auf die fantastische Videoausstattung des Ü-Wagens mit 24 Sony-Kameras (davon zwei als Super Slomo-Kameras), Sony-Monitoren, Sony-Pulten und einem Videorouter von Harris hin. Der 40 Tonnen schwere Ü-Wagen ist in jeder Hinsicht mit feinster Technik vollgepackt, bietet aber dank seines einzigartigen Raumkonzepts dennoch genügend Platz für alle Mitarbeiter – vom Techniker bis zum Regisseur.

 

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