Green - Nachhaltigkeit in der Eventbranche

Nach dem großen Interesse an der Thematik Nachhaltigkeit in der Veranstaltungs- und Eventbranche wollen wir in unserer neuen pma-Rubrik „Green“ noch tiefgreifender in dieses Thema einsteigen.

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht gestalten“

In unserer pma-Ausgabe 2/2020 haben wir ausführlich mit der Thematik Nachhaltigkeit in der Eventbranche beschäftigt. Empfehlungen einer Beratungsagentur für Nachhaltigkeit und die Maßnahmen eines Unternehmens für Veranstaltungstechnik wurden in der neuen Rubrik Green aufgezeigt.

Ein nachhaltiges Handeln ist längst zu einem wesentlichen Teil der unternehmerischen Verantwortung geworden. Das gilt übergreifend für sämtliche Branchen, jedoch insbesondere für die Veranstaltungswirtschaft mit ihrem relativ hohen Verbrauch an Ressourcen. Einige Firmen haben hier bereits massive Maßnahmen ergriffen. Andere wiederum wissen immer noch nicht, wie sie an dieses komplexe Thema herangehen sollen.
Und genau diese Problemstellung und Herausforderung hat sich Martin Erhardt zur Aufgabe gemacht. Er wurde hierfür im Oktober 2019 als wissenschaftlicher Projektleiter Sustainable Event Management ins Steinbeis Transferzentrum Angewandtes Management an der Hochschule Aalen berufen.

Gemeinsam mit Prof. Dr. Ulrich Holzbaur ist Martin Erhardt dabei, die Möglichkeiten und Maßnahmen für ein nachhaltiges Eventmanagement zu erforschen.
Also die generellen Grundlagen und die wirklichen Wurzeln zu analysieren und die erzielten Ergebnisse in konkrete Handlungsempfehlungen umzuwandeln.

Der Fokus von Martin Erhardt liegt hauptsächlich auf der Implementierung der Nachhaltigkeit bei Unternehmen in den Bereichen Messe, Kongress und Event. Schließlich gibt es für ihn keine einzige Branche, die so viele Menschen erreicht, wie die Livekommunikation und wissenschaftlich sei dies einfach hoch interessant für das Vermitteln von Botschaften.
Informieren. Inspirieren. Integrieren. Das ist sein Ansatz und Anspruch.

Durch seine umfangreiche Erfahrung weiß er, dass Nachhaltigkeit aber eben nicht nur aus einem Denken und Handeln besteht.
Gleichzeitig gilt es, nicht nur Gutes zu tun, sondern auch darüber zu reden. In den letzten Jahren hat er sich deshalb auch eine respektvolle Reputation in der bundesweiten Eventbranche geschaffen.

Innerhalb kurzer Zeit ist es ihm als Marketingdirektor und Nachhaltigkeitsmanager bei zwei Anbietern für Veranstaltungstechnik, Messebau und Mietmobiliar gelungen, alle drei Bereiche der Nachhaltigkeit zu implementieren und zu kommunizieren.

Nach seiner Ansicht können sich im nachhaltigen Handeln und Wirtschaften auch sehr spannende, wie motivierende Erlebnisse und Ergebnisse auftun. Denn bei Events würden Impressionen geschaffen und Emotionen erzeugt. Kurze Zeit später sei jedoch alles wieder weg. Besonders für junge Menschen aus der Branche könne Nachhaltigkeit deshalb eine maßgebende Orientierung bieten.

Eine Art Leitplanke bei der Vergänglichkeit von Produktionen. Für Martin Erhardt ist es also wichtig, an der Basis zu beginnen. Und zwar nicht im Unternehmen, sondern bei den Menschen. Er appelliert an die Bereitschaft jedes Einzelnen, die Verantwortung für sein eigenes Handeln zur Nachhaltigkeit zu übernehmen. Wenn dies dann auch noch kreativ und kommunikativ abläuft, würde ein sogenanntes „virales Marketing“ mit Multiplikatoren wie bei einem Virus entstehen. Genau dort will er beginnen.

Wir haben mit Martin Erhardt lange und ausführlich gesprochen:
Über die Nachhaltigkeit in der Vergangenheit im Allgemeinen ebenso, wie über die Gegenwart und die Zukunft der Nachhaltigkeit in der Eventbranche im Besonderen.
Wir beginnen im ersten Teil unseres Interviews mit einem Rückblick auf die Grundlagen.

Den kompletten Beitrag, inklusive Interview mit Martin Erhardt, können Sie in unserer pma-Ausgabe 3/2020 nachlesen.

Fotos: ©UN / ©EU / ©STEINBEIS

Foto: EU

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