Glam-Rock-Musical mit perfektem Sound von DPA Microphones

Das rockige Musical mit Ursprung in Los Angeles zog sich bis nach Deutschland – genauer gesagt in das Theater Ulm. „Rock of Ages“ ist ein Musical mit schrägen Kostümen aus den 80er Jahren und fetzigem Sound. Das Premierenpublikum im Theater Ulm war hin und weg von der Erstaufführung des Glam-Rock-Spektakels. Mit Mikrofonen von DPA wurde der Sound auf der Bühne noch besser.

Das rockige Musical mit Ursprung in Los Angeles zog sich bis nach Deutschland – genauer gesagt in das Theater Ulm. „Rock of Ages“ ist ein Musical mit schrägen Kostümen aus den 80er Jahren und fetzigem Sound. Das Premierenpublikum im Theater Ulm war hin und weg von der Erstaufführung des Glam-Rock-Spektakels. Mit Mikrofonen von DPA wurde der Sound auf der Bühne noch besser.

Musical mit Herz

Im Verlauf der Geschichte wird den Zuschauern von Liebe und Ehrgeiz erzählt, ebenso von Niederlagen, der Kraft wieder aufzustehen und weiterzumachen. Die harte Realität, in der die Liebesgeschichte zwischen Sherrie und Drew sich befindet, holt sie recht früh wieder ein – denn die Bar, in der Drew arbeitet soll abgerissen werden. Die leidenschaftlichen Glamrocker, inklusive Barbesitzer, versuchen dies zu verhindern. Mithilfe eines Konzerts des Rockstars Stacee Jaxx sollen genügend Einnahmen gesammelt werden, um den Barbesitzer aus seiner finanziellen Misere zu lösen.

Ein buntes, lautes und schrilles Theatererlebnis, welches dem Buch von Chris D’Arenzio entstammt und seine Uraufführung 2005 in Los Angeles hatte. Im Theater Ulm reißt das Musical das Publikum vom Hocker, viele der älteren Gäste erkennen die Songs von früher und jüngere Besucher feiern ausgelassen mit. Der Intendant Andreas vom Studnitz gab auf der Bühne den rebellischen Rockengel in schwarzem Leder, das Musical war als besonderes Abschiedsgeschenk zum Ende seiner Intendanz gedacht.

Der Toningenieur Karlheinz Fohlert sorgte für den guten Sound der Darsteller, dafür nutzte er ausschließlich Mikrofone vom Hersteller DPA.

Interview mit Karlheinz Fohlert

pma: Herr Fohlert, Sie haben während den Aufführungen des Rock of Ages-Musical Mikrofone von DPA benutzt. Wie ist Ihre Einschätzung über deren Qualität?
Karlheinz Fohlert: Wir benützen DPA-Mikrofone schon seit vielen Jahren. Die Qualität hat mich schon immer überzeugt. Der Klang ist für unsere Einsatzbereiche immer hervorragend und universell einsetzbar.

pma: Welche Mikrofone haben Sie für die Schauspieler eingesetzt?
Karlheinz Fohlert: Die Schauspieler wurden alle mit DPA 4066 verkabelt. Für diverse Sologesangsnummer haben wir noch die d:facto FA4018VSL1B Kapsel auf unseren Shure Handsender eingesetzt.

pma: Haben Sie einen Favoriten unter den Mikrofonen von DPA? Wenn ja, welchen?
Karlheinz Fohlert: Ohje . . . gibt es da etwas Schlechtes? Die d:facto Kapsel auf den Handsender finde ich schon echt Klasse. Ich bin allerdings auch ein großer Fan unseres DPA3521-Kit, sowie den gesamten 4099 Modellen und Halterungen.

pma: War das Einarbeiten für Sie und Ihre Mitarbeiter mit DPA einfach bzw. gab es einen Service-Support von DPA selbst?
Karlheinz Fohlert: Das Einarbeiten ist kein Problem. Man muss ein paar Dinge wissen, die beim Musical im Umgang mit den Mikros wichtig sind, aber dann läuft alles reibungslos – z.B., wenn ein Schweißtropfen das Grid dicht macht und wie man das am schnellsten wieder frei bekommt. Einen Service brauchen wir nur, wenn mal etwas defekt ist.

pma: Wie lange sind Sie schon in dieser Branche tätig und welche Erfahrungen haben Sie mit verschiedenen Mikrofon-Systemen gemacht?
Karlheinz Fohlert: Ich bin jetzt ziemlich genau seit 25 Jahren am Theater tätig. Erst als Tontechniker und seit vielen Jahren nun als Leiter dieser Abteilung. Davor war ich als Musiker unterwegs und habe im Tonstudio gearbeitet. Da bleibt es nicht aus, dass ich mit vielen unterschiedlichen Mikrofonen zu tun hatte und es auch immer noch habe. Das Schöne daran ist, dass man die unterschiedlichen Charaktere der Mikrofone situationsbedingt wunderbar einsetzen kann. Ich bin schon immer ein Freund vom „testen“ gewesen! Wenn ich die Möglichkeit dazu bekomme, teste ich gerne mal ein Mikrofon in unterschiedlichen Situationen aus. Zwar kann ich nicht immer eines davon kaufen, aber die Erfahrung ist für mich wichtig, um auch mal schnell Lösungen für die Theaterszene zu haben.

Fotos: Jean-Marc Turmes

www.dpamicrophones.com


Diesen Beitrag können Sie übrigens auch in unserem pma-Magazin 7/18 nachlesen!