Feuerwerk der Superlative – mit TSE AG und EV

Am 4. und 5. September traten sechs der besten Feuerwerk-Teams der Welt gegeneinander in Berlin an. Die TSE AG aus Berlin war dabei für die Audio-Produktion zuständig.

Berlin leuchtet. Selten traf dies stimmiger zu, als an den Abenden des 4. und 5. Septembers. Der Grund: die 4. Pyronale. Erneut traten sechs der weltbesten Pyrodesigner-Teams aus aller Welt an, um den Sieger des goldenen Pyronale-Pokals zu ermitteln. Neben einer kompetent besetzten Jury war auch das Publikum zwischen dem Maifeld und dem Olympiastadion aufgerufen, ihren Favoriten per SMS zu wählen. Mit einem hauchdünnen Vorsprung konnte sich das österreichische Team von Feuerwerke Jost schließlich gegen die Pyrotechniker von Surex, Polen, durchsetzen.

 

So kunstvoll die Feuerwerker-Elite den Berliner Nachthimmel illuminierte – so aufwändig war auch die Aufgabe der Audioproduktion. Immerhin galt es, ein enorm großes Areal gleichmäßig zu beschallen. TSE AG, Berlin, mit der Produktion betraut, vertraute auf eine Kombination aus Electro-Voice X-Line und XLD-Systemen. Drei EV X-Line-Hangs, bestückt mit jeweils zwölf Lautsprechern plus X-Subs (am Boden), kamen auf den mittleren Positionen zum Einsatz. Zwei EV XLD-Hangs mit jeweils acht Lautsprechern (plus X-Subs) sorgten auf den Außenpositionen des Geländes für druckvolle Coverage bei den Musikzuspielungen und Sprachverständlichkeit bei den Ansagen.

 

Das TSE AG-Team um Projektmanager Carsten „Caschi“ Robert ordnete die fünf Line-Arrays auf einer Breite von rund 400 Metern an; gespeist von Electro-Voice Tour-Grade-Verstärkern (TG-7). „Die Schwierigkeit der Produktion bestand darin, das riesige Areal des Maifelds komplett mit Musik zu den Feuerwerken gleichmäßig zu beschallen“, so Carsten Robert. Um dies zu erreichen, habe man 600 Meter Audioanbindung über ein Lichtwellenleitersystem aufgebaut. Die eigentliche Besonderheit der spektakulären Produktion sei aber vor allem die Einbeziehung von NetMax N8000-Prozessoren mit FIR-Drive und IRIS-Net gewesen. „Mit NetMax waren wir in der Lage, die komplette Ausstattung nicht nur digital miteinander zu verknüpfen, sondern auch über WLAN-Laptops zu steuern“, so Robert weiter, „dadurch können wir hohe Übertragungsstrecken verlustfrei realisieren. Die FIR-Filter garantierten zudem ein hohes Maß an Klangtreue.“ Ein weiterer Vorteil sei, so Robert, die Fernsteuerbarkeit aller Systeme: „Einen Verstärker vom Regieplatz zu steuern, der in 400 Metern Entfernung steht – das kann kein anderes System. Der NetMax mit IRIS-Net ist im Verbund absolut einzigartig.“ Für eine Produktion in der Größe der Pyronale sei NetMax deshalb das optimale Werkzeug gewesen. „Unser Konzept ist in jeder Beziehung voll aufgegangen“, so das Fazit von Carsten „Caschi“ Robert.

 

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