ESC 2015: Lichtdesigner setzt auf Leuchten von GLP

Den diesjährigen Eurovision Song Contest hat Lichtdesigner Al Gurdon verantwortet. Er setzte auch die Scheinwerfer der impression-X4-Serie von GLP ein.

Der Lichtdesigner Al Gurdon betreute dieses Jahr zum dritten Mal den Eurovision Song Contest. Zu seinem Team zählten auch Richard Gorrod und Matthias Rau vom Full-Service-Anbieter PRG. Gurdon verwendete mehr als 100 Leuchten der X4-Produktreihe.

Die Bühne bestand aus 1.288 Rohren mit Scheinwerfern und einer LED-Wand. Von den 121 impression-X4-Leuchten kamen 36 als Floors zum Einsatz; weitere 85 ließ Gurdon im Rig installieren, um die Rohre zum Leuchten zu bringen. Die GLP-Scheinwerfer impression X4 S setzte Gurdon im Set ein – dort, wo 18 Movingheads als Sidekicks oder in beweglichen Bühnenteilen integriert waren. Gurdon sagte: „Ich wusste, dass die X4-Serie der perfekte Scheinwerfer für diese Anwendung ist. Die Farben sind fantastisch und es gibt kaum ein LED-Washlight, mit dem Hauttöne so gut und natürlich erscheinen“.

Ein Cyclorama aus 25 LED-Bars vom Typ impression X4 Bar 20 war ebenfalls zu sehen. Gurdon nutzte die Striplights als Abschluss des Sets. Gorrod erklärte: „Vor geraumer Zeit brachte Mark Ravenhill von GLP die X4-Bars zum Test vorbei und wir waren sofort von den Möglichkeiten dieser Sweeper begeistert“. Das Rig steuerte das Team mit PRG-V676-Pulten, dazu kamen einige S400-Systeme von PRG als Signalverteiler.

Bewegliche Brücke im Set

Das wichtigste Element des Sets war eine bewegliche Brücke, passend zum Motto „Building Bridges“. Sie verband die Künstler mit dem Publikum und den jeweiligen Landesdelegationen. Während der Performance beleuchteten 83 Scheinwerfer die Brücke, zwischen den Auftritten gab sie den Blick auf das Orchester frei.

Production Designer war Florian Wieder. Hilfe bekam er von Mike Oz Owen als Chief Light Programmer und Michael Kranabeter vom ORF, der für das Weißlicht und den Green Room zuständig war. Ian Reith und Nev Bull verantworteten die Medienserver und Einspielungen, Chris Henry bediente 17 Followspots im Dach der Wiener Stadthalle, wo der 60. ESC stattfand.

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