Digitale Dividende II – Die Weichen sind gestellt

Bis zum 6. März haben die Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber noch Zeit die Zulassungsanträge für die im Mai und Juni geplante Versteigerung der Frequenzen im 700-MHz-Bereich einzureichen. Mit diesem Stichtag sind die Weichen für die Digitale Dividende II gestellt.

Die Bundesnetzagentur hatte am 29. Januar mit Veröffentlichung der Entscheidung zur Frequenzversteigerung das Zulassungsverfahren für alle interessierten Unternehmen eröffnet.

„Die Entscheidung der Bundesnetzagentur schafft die Voraussetzungen für die Versteigerung von Frequenzen für mobiles Breitband“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur und ergänzt: „Als erstes Land in Europa wollen wir auch die Frequenzen im 700-MHz-Bereich hierfür vergeben. Insbesondere die frühzeitige Vergabe dieser Frequenzen soll im ländlichen Raum die Breitbandversorgung im Wettbewerb der Anbieter spürbar verbessern.“

Durch die Umstellung der Rundfunkausstrahlung auf DVB-T2 können die Frequenzen im 700-MHz-Bereich im Umfang von 2 x 30 MHz ab 2017 schrittweise für mobiles Breitband genutzt werden. Diese Frequenzen ermöglichen mit relativ wenigen Funkstationen den Netzausbau insbesondere in Regionen, die bisher auf schnelles Internet verzichten müssen. Sie werden gemeinsam mit den Frequenzen in den Bereichen 900 MHz und 1.800 MHz versteigert, deren Nutzungsrechte Ende 2016 auslaufen.


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