DiGiCo unterstützt Country-Star Kane Brown auf Tour

Mit nur 25 Jahren hat Kane Brown bereits mehr als die meisten großen Country-Stars geschafft, die doppelt so alt sind wie er – im Oktober 2017 war er der erste Künstler, der auf allen fünf Billboard-Country-Charts gleichzeitig auf Platz Eins stand. Erst kürzlich beendete er seine erste Headliner-Tournee durch die USA, die mithilfe von DiGico durchgeführt wurde.

Die Tour sollte auch als Unterstützung für Kane Browns zweites und neuestes Album dienen. Die „Live Forever“-Tour machte 22 Stops in den südlichen und mittelwestlichen Bundesstaaten. Clair Global lieferte sowohl als PA- als auch das Konsolenpaket, das ein Paar DiGiCo SD10-Pulte für FoH und Monitore sowie ein einzelnes SD-Rack mit 96 kHz umfasste.

David Loy aus Nashville, der in den letzten zwei Jahren als FoH-Ingenieur für Kane Brown tätig war, sagte, dass die Spezifikation von zwei SD10-Pulten eine gemeinsame Entscheidung zwischen FoH und Monitorwelten war.
„Wir haben ein Jahr lang auf SD9s gearbeitet, zuerst wollte ich allerdings SD12s haben“, so Lay. „Als Adam Hart, der Monitoringenieur, und ich mit der Erstellung der Eingangsliste begannen und die Anforderungen an die Bus-/Matrixfunktionen des Monitors diskutierten sowie ein paar Flugdaten für SD10s erstellten, wurde klar, dass SD10s die richtige Wahl waren.“

Loy merkt an, dass er vor drei oder vier Jahren ein Fan von DiGiCo wurde, als er zum ersten Mal eine SD10 mit Sturgil Simpson für seine „Sailor’s Guide To Earth“-Tour verwendete. Nachdem er Monitore auf einem kleineren SD9 mit RaeLynn für ihren Support-Slot auf Blake Sheltons „Doing It To Country Songs“-Tour gemischt hatte, forderte er sofort eine SD9 für Kane Brown und dessen Tour an, als er sich als FoH-Ingenieur anmeldete.
„So sehr ich die SD9s geliebt habe, war der Wechsel von diesen Desks mit ihren 48-kHz-DiGiRack-Vorverstärkern zu den SD10s mit 96-kHz-SD-Rack-Vorverstärken ziemlich beeindruckend und hat eine großartige Sache auffallend verbessert“, teilt Loy mit. „Ich war definitiv ein Fan, seit dem Beginn der Proben. Der Sound auf dieser Tour war extrem konstant und wir waren sehr zufrieden. Das wichtigste Element dieser Show ist natürlich Kanes Stimme, eines der überraschendsten Dinge an seiner Musik.
Die meisten Leute sind schockiert, wenn sie ihn sehen und hören – denn diese tiefe Stimme, wenn er singt, erwartet niemand. Deshalb gebe ich natürlich auch mein bestes, um das bei jeder Show so klar wie nur möglich zu machen. Gute Tiefe, Klarheit und Trennung sind das, was ich von einer Konsole benötige, und DiGiCo hat dies immer für ihre Produkte bereitgestellt. Und mit Clairs Cohesion-Rigg heben sich meine Augenbrauen jedes Mal, wenn Kane in einem Vers oder einer Bridge seine Stimme nach unten gräbt – das kann man richtig in der Brust spüren. Das ist die Art von Energie, die ich für jede Show brauche.“

Die klangliche Verbesserung wurde auch am anderen Ende der figurativen Schlange schnell gewürdigt. „Als wir 2018 bei einigen Shows mit dem SD10 angefangen haben, war die Wahl für mich offensichtlich“, sagt Monitoringenieur Adam Hart, der auch für Aubrie Sellers und Walker Hayes gemischt hat. „Und der Wechsel zu 96 kHz wurde von der Band auch am ersten Tag der Proben sofort erkannt. Sie lieben die Klarheit und Offenheit, welche die verbesserte Auflösung mit sich bringt.“

Auf der „Live Forever“-Tour von Kane Brown nutzte Hart sein SD10-Pult, um zehn Stereo-IEM-Mixe bereitzustellen – für Brown, Lead- und Rhythmusgitarren, Bass, Schlagzeug sowie für Tasteninstrumente, „Utility“ (Geige, Ganjo, Banjo, Dobro usw.), zwei Tech-Mixes und eine weitere für Gastsänger. Die Eröffnungsacts traten zu einem bestimmten Zeitpunkt der Show auf.
„Ich habe auch einen Sicherungs-Mix über eine analoge Laufwerks-Schlange an die Front-of-House-Seite gesendet, falls es zu Unterbrechungen beim FoH kam, die dazu führten, dass die Konsole für einen Moment offline sein könnte. Zum Glück haben wir das nie gebraucht – aber zu wissen, dass wir einen Notfallplan hatten, gab uns viel Frieden.“

„Die Umstellung auf Glasfaser zwischen FoH und Monitoren hat uns eine unglaubliche Flexibilität verliehen und wir haben immer wieder neue Wege gefunden, um uns und die Opener zu unterstützen“, fügt Hart hinzu. „David hatte sogar Zugriff auf den letzten Steckplatz der Ausgänge in unserem SD-Rack, sodass wir unabhängig von außen Band-Stems oder Video-Feeds senden konnten.“

Auf die Frage, was er am SD10 besonders schätzt, verweist Loy auf die leistungsstarke Onboard-Verarbeitung des Pults. „Meine bevorzugten Onboard-Prozessoren sind definitiv die Multiband-Kompressoren, DiGiTubes, Dynamic EQs und der Audio Enhancer (FC Rack)“, schwärmt er. „Ich verwende die Multiband-Komprimierung, die in meinem Mix auf eine Handvoll von Eingängen verteilt ist – Akustikgitarren, Toms, Tracks und Kanes Gesagt, um nur einige zu nennen. Ich habe auch den Audio Enhancer verwendet, um diese Eingänge zu beleben und anzuregen. Die Verwendung dieser Elemente hilft mir, die dynamischen Eingänge in Schach zu halten, ohne das gesamte Signal zu komprimieren – und auch, um Gitarren „in your face“ klingen zu lassen, ohne dass wir auf der Bühne Verstärker verwenden müssen.“
Er ist auch ein selbst beschriebener „großer Benutzer“ von Makros. „Die Makros des SD10 sind hervorragend und sehr gut organisiert. Ich schätze auch die verfügbaren Fader-Bank-Layouts, Audio-I/O-Ports und die Mixing-Engine im SD10. Angesichts des Budgets und der Größe dieser Tour waren die Pulte definitiv die richtige Wahl.“

Sowohl Loy als auch Hart loben das Support-Team von DiGiCo über den Distributor Group One in den USA.
„Ryan Shelton, Kyle McMahon und Matt Larson sind fantastische Typen, die ich schon oft angerufen und am selben Tag Hilfe bekommen habe“, lobt Loy. „DiGiCo hört seinen Anwendern ständig zu, veranstaltet kostenlose Schulungen in allen Teilen des Landes und der Welt und verbessert sowie integriert ihre eigene Software kontinuierlich. Am Ende sind das die wichtigsten Dinge für mich – ich nehme jeden Tag eine großartig klingende Konsole her, aber wenn mich noch ein Team diesbezüglich unterstützt, das sich auskennt, die Anwender darin schult und auch die Software schnell verbessert, wenn Probleme entdeckt werden, ist das das ultimative Ziel.“