Chris de Burgh tourt mit MA Lighting, Clay Paky und Robert Juliat durch Europa

Seit Anfang der 70er Jahre ist Chris de Burgh von den Bühnen der Welt nicht mehr wegzudenken. Insgesamt verkauften sich seine Alben (darunter 18 Studioalben) bislang über 45 Millionen Mal weltweit. Die Platten erhielten rund 200 Mal Gold- oder Platinauszeichnungen. Jetzt ist der irische Sänger und Komponist auf Europa Tour ...

Seit Anfang der 70er Jahre ist Chris de Burgh von den Bühnen der Welt nicht mehr wegzudenken. Insgesamt verkauften sich seine Alben (darunter 18 Studioalben) bislang über 45 Millionen Mal weltweit. Die Platten erhielten rund 200 Mal Gold- oder Platinauszeichnungen. Jetzt ist der irische Sänger und Komponist auf Europa Tour. Lichtdesigner und Operator Chris Schatz, Klinkertor Studios / Schattenwerk, hat dafür 1 x grandMA2 full-size, 1 x MA onPC command wing, 1 x MA onPC fader wing, 6 x MA Digital Dimmer 12 x 2,3kVA, 2 x MA NSP (Network Signal Processor), 20 x Clay Paky Sharpy und 2 x Robert Juliat Aramis mit auf die Tour genommen. Das gesamte Equipment Licht, Rigging, Sound und Trucking kommt von gruppe 20 aus Augsburg.

Chris Schatz erklärte: „Ich habe ein MA onPC command wing und ein MA onPC fader wing als Backup-Lösung genutzt. Beide habe ich mit einem spo-book Mini PC und zwei 22“ Touchscreens in ein Case gebaut. Dadurch ist die Bedienung nahezu wie bei einem vollwertigen Pult. Die Screens werden liegend auf den Wings transportiert, dadurch ist das Case auch extrem kompakt.“ „Der Clay Paky Sharpy ist einfach eine tolle Lampe“, fuhr Schatz fort. „Ich habe bei einem Song einen besonders eindrucksvollen Effekt erzielt, indem ich vier einfache Spiegelwalzen gebaut habe. Die von den Spiegelwalzen abgelenkten Strahlen geben in Bewegung einen irren Lichteffekt, den ich bei einem Song nutze.“ „Ich mache das Licht- und Set-Design für Chris de Burgh nun im zehnten Jahr und muss mir jedes Jahr etwas Neues einfallen lassen“, kommentierte Schatz. „Der Künstler legt großen Wert auf ein abwechslungsreiches Lichtkonzept während der Show. Dieses Jahr hatte ich aber das Problem, dass kein wirkliches Motto, Album oder ähnliches der Tour zugrunde lag. Somit musste ich mir etwas gänzlich Neues überlegen. Die Grundidee zum Set-Design kam mir bei der Betrachtung des Elements Silizium. Dessen Struktur war der Ausgangspunkt für Set-Verkleidung, Backdrop und die Rollos, die vor den Traversen-Towern mit rauf- und runterfahren. Ich habe einen Mali Floor anfertigen lassen, auf dem die Struktur gemalt ist. Auf dem Mali sind Spiegelfolienelemente geklebt, die ich gezielt bei einem Song mit den Sharpy ‚beschieße‘ und dadurch geniale Ablenkungen bekomme.“ Alles in allem ist die gesamte Tour-Produktion nur mit zwei Trailern für Licht, Rigging, Video, und Ton unterwegs. „Dafür haben wir und gruppe 20 viel in die Vorplanung und Entwicklung von speziellen Dollys und Transportwägen gesteckt“, berichtete der Lichtdesigner. „Nur so schaffen wir es, eine Arenaproduktion, die auch noch recht fett wirkt, in nur zwei Trailer zu packen.“

Florian Partzsch war als Video-Designer tätig. Kay Möller als Video Operator, Jo Greger als C1 Operator. Das Lichtdesign, die Rigging-Planung, statische Berechnungen und das Videodesign kommen vom Thinktank „Klinkertorstudios“.

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Quelle: Lightpower GmbH