CAMCO Power auf dem Sony Messestand der IFA 2008

Für den reibungslosen Ablauf der gesamten Licht- , Ton- und Videotechnik war die Limelight Veranstaltungstechnik GmbH aus Gilching bei München zuständig.

Unter der Leitung des technischen Direktors Peter Mader war die Limelight Veranstaltungstechnik GmbH aus Gilching bei München für die gesamte Produktion und Koordination der verschiedenen Gewerke zuständig.



Der Sony Messestand zeigte innerhalb einer knapp zehnminütigen Sequenz einen ganzen Tageslauf von der schwarzen Nacht über das Morgengrauen, das Hellerwerden bis zum gleißenden Mittag, den Nachmittag, die Abenddämmerung bis zur Dunkelheit. Hier wurde nichts dem Zufall überlassen. Für Licht, Video und Ton wurde eine komplette Choreographie erarbeitet, deren Faszination sich kein Besucher entziehen konnte. Die Sonne ging als Video auf zwei 47 x 8 Meter großen HD-Projektionen langsam von Osten her in die Riesenhöhle des Standes auf, dann kroch das Licht tatsächlich durch den Raum, webte den Teppich des Tages, bis es am Ende nach Westen hinaus dämmerte und schließlich verlosch.



Für die Tontechnik am Messestand war Marcel Petras von Limelight verantwortlich. Eine hervorragende Klangqualität wurde durch das NEXO Line-Array Geo S12 erreicht. „Wir haben das neue GEO S12 von NEXO, das zwischen dem kleinen GEO S8 und dem großen GEO T-System angesiedelt ist, eingesetzt. Das S12 ist für diesen Stand optimal geeignet, weil es doch mehr Tiefmitten bringt als das kleine System, leichter als das große System und damit ideal für diese Location ist. Das große System hätten wir allein schon vom Gewicht her gar nicht einsetzen können. Nach unten abgerundet wurde das System mit acht NEXO RS15 Bässen im Cardioidmodus.“, so Marcel Petras.



Die besondere Herausforderung für die Beschallungsspezialisten aus Gilching bei München waren die wechselnden Anforderungen an die Beschallungssituation und die daraus resultierende wechselnde Steuerung der Controller von zwei Regien aus. Die Beschallung hatte unter anderem die Aufgabe die Moderation von Stargast Til Schweiger und den Auftritt „vom schnellsten Geiger der Welt“ David Garrett und Band in alle Winkel des Messestandes zu übertragen. Dabei galt es einen möglichst gleichmäßigen Pegel auf der gesamten Fläche zu realisieren. Insgesamt wurden elf Line-Arrays mit rund 46 Boxen in den Mitteltürmen und links und rechts neben der Bühne verbaut. Alle Systeme wurden von einem Yamaha M7CL und einem Yamaha LS9 digital über Ethersoundprotokoll via redundante Glasfaserstrecken mit Hilfe von zwei Auvitran AVRED-ES optical redundancy managern vernetzt. So bestand die Möglichkeit von zwei Pulten Input auf die Verstärker zu schicken, was analog nicht möglich gewesen wäre. Zudem bestand die Möglichkeit, beide Pulte vom Saal aus fern zu bedienen, man konnte also vom jedem Punkt des Raumes zusammen mit der Regie die nötigen Änderungen vornehmen und das Resultat auch sofort überprüfen.

 

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