BW-Bank jazzopen stuttgart mit Meyer Sound System

Als eines der größten Festivals für Jazz-, Soul-, Pop- und Rockmusik in Europa, gingen die BW-Bank jazzopen stuttgart 2009 nach 11 Tagen mit Live-Konzerten von Lenny Kravitz, Grace Jones, Sonny Rollins zu Ende.

Die größten Konzerte fanden in diesem Jahr auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt und wurden zum ersten Mal von einem Meyer Sound System beschallt. “Mit diesem neuen Veranstaltungsort haben wir eine neue Seite in der Geschichte des Festivals aufgeschlagen und es war wichtig für uns, auch den Sound auf einen neuen Level zu heben”, sagt Jürgen Schlensog, Veranstalter der BW-Bank jazzopen stuttgart. “In diesem Jahr haben wir mit dem großartigen Meyer Sound System dieses Ziel erreicht und sogar übertroffen.”


 
Der Umzug auf das Messegelände bot den 28.000 Besuchern eine angenehme Location und den Künstlern ein stabileres Umfeld für das doch sehr unbeständige Sommerwetter. Schlensog und Co-Festival-Leiter Prof. Mini Schulz beauftragten Bodo Bergmann, langjährig erfolgreicher Sound Designer, und Matthias Kreiner [werkPlan], den technischen Leiter des Festivals das Sound Design zu spezifizieren und mit Equipment und Support von Procon Event Engineering aus Hamburg mit deren Projektmanager Sound David Bergmann umzusetzen. Das System sollte flexibel und einfach in verschiedenen Konfigurationen eingesetzt werden können, so dass die speziellen Bedürfnisse der Künstler befriedigt und die unterschiedlich großen Zuschauermengen, die von 1.600 bis hin zu 8.500 reichten, optimal beschallt wurden.


Mit Hilfe von Meyer Sounds MAPP Online Pro akustischer Simulationssoftware und architektonischen Zeichnungen, die von Jens Müller von Autostage zur Verfügung gestellt wurden, entwarf Bergmann ein Basissystem bestehend aus zwei geflogenen Arrays aus 12 M3D und einem MILO 120 Line Array Lautsprecher mit einem Center Downfill aus sechs MICA Line Array Lautsprechern, die von sechs UPA-1P und UPA-2P Lautsprechern als Nahfeldsysteme unterstützt werden. Für die Show von Katie Melua und den Stuttgarter Philharmonikern wurden zwei zusätzliche Arrays aus 12 MICA Line Array Lautsprechern und zwei UPQ-1P als Outfill für die 8.500 Zuschauer an den äußeren Enden der 26.000 qm großen Halle eingesetzt. Der für Joss Stone und Lenny Kravitz gewünschte besonders leistungsstarke Bass wurde von 18 M3D-Sub Directional Subwoofern und zwei Arrays aus je neun kardioid angeordneten 700-HP Subwoofern übernommen.
 

Das Monitoring lieferten zwei Arrays aus sechs M’elodie Line Array Lautsprechern und drei 500-HP Subwoofern in kardioider Konfiguration. Auf der Bühne nutzte Bergmann 20 USM-1P und vier MJF-212A Stage Monitore, zwei zusätzliche UPQ-1P Lautsprecher und zwei 600-HP Subwoofer als Foldback für die Schlagzeuger und 12 UPM-1P Lautsprecher für das Orchester.

 

www.meyersound.de