Allianz Arena mit neuen LEDs von Philips beleuchtet

Mehr als 6.500 ColorGraze-Leuchten, 45 Tonnen Material, Hunderte Data enabler und etwa 5.000 Meter Kabel hat Philips in der Allianz Arena verbaut.

Das Unternehmen Philips und der Fußballverein FC Bayern München präsentierten vergangenen Mittwoch das neue LED-Fassadenlicht der Allianz Arena. Das Philips-System kann digital gesteuert werden, es verfügt über 16.000.000 Farben. Mehr als 300.000 LEDs leuchteten auf etwa 26.000 Quadratmetern. Mit der Technik will der Verein mehr als 60 Prozent Energie und etwa 362 Tonnen Kohlenstoffdioxid jährlich sparen.

Der Geschäftsführer von Philips Lighting, Roger Karner, sagte: „Die neue Beleuchtung wird das Erlebnis ‚Allianz Arena’ vor, während und nach den Spielen zusätzlich emotionalisieren“. Die Beleuchtung arbeite digital, sei intelligent steuerbar und auf die Architektur der Arena abgestimmt.

Für spielfreie Abende sind Farbdynamiken geplant – Wellen und Wolken, horizontale wie vertikale Verläufe. Das Konzept stammt von dem Architekturbüro Herzog & de Meuron. Farbe und Intensität lassen sich laut Hersteller stufenlos ändern, 40 Bilder pro Sekunden sollen flüssige Bewegungsabläufe garantieren.

Echtzeit-Berichte mit Philips ActiveSite

Auch Sonderilluminationen mit Markeninszenierungen, anderen Farben und Dynamiken sollen möglich sein. Jürgen Muth, Geschäftsführer der Allianz Arena München Stadion GmbH, sagte: „Für die Fans vor Ort sowie im internationalen Wettbewerb der Stadien und Clubs setzen wir mit der neuen Philips-Beleuchtung ein klares Zeichen, wo der deutsche Rekordmeister zu Hause ist“.

Laut Herstellerangaben liefert die cloudbasierte Plattform Philips ActiveSite detaillierte Echtzeit-Berichte. Zudem soll sie die Wartung und das Management von Inhalten vereinfachen. Im Oktober 2014 hatte die Umrüstung begonnen: Mehr als 6.500 ColorGraze-Leuchten, 45 Tonnen Material, mehrere Hundert Data enabler und mehr als 5.000 Meter Kabel für die Steuerung wurden verbaut. Auch Mitarbeiter von Philips Color Kinetics aus den Vereinigten Staaten waren an dem Projekt beteiligt.

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